Samstag, 18. August 2018


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Thailand zahlt 44,6 Mio. Euro

Nach Erfolg vor dem BGH erhält Insolvenzverwalter Werner Schneider die fällige Zahlung des Königreichs

Neu-Ulm, (lifePR) - Das Königreich Thailand hat nach der letztinstanzlichen Entscheidung des Bundesgerichtshofes (BGH) vom vergangenen Monat (I ZB 13/15) nun eine Zahlung von 44,6 Mio. Euro an Insolvenzverwalter Werner Schneider geleistet. „Der Eingang des Geldes ist ein Schlussstrich unter einen Rechtsstreit, der sich über mehr als elf Jahre hingezogen hat. Ich bin froh, dass wir unseren Anspruch mit allem Nachdruck verfolgt haben und schließlich einen Erfolg verzeichnen konnten", erklärt Wirtschaftsprüfer Werner Schneider, Insolvenzverwalter der WALTER BAU i.L. Die gezahlte Summe kommt der Insolvenzmasse zugute und damit den Gläubigern der WALTER BAU-AG i.L. Die Auszahlung wird allerdings erst nach dem Schlusstermin des Insolvenzverfahrens erfolgen.

Besonderes Aufsehen bei den juristischen Auseinandersetzungen um Ansprüche der Augsburger WALTER BAU i.L. aus einem Mautstrassen-Projekt in Bangkok erregte im Juli 2011 die Pfändung eines thailändischen Passagierflugzeuges in München, das regelmäßig vom damaligen Kronprinzen und designierten thailändischen König Maha Vajiralongkorn genutzt wurde. Die Maschine wurde erst nach Hinterlegung einer Sicherheit wieder freigegeben. Im Zuge des Insolvenzverfahrens der WALTER BAU i.L. war dies bereits die zweite Pfändung eines Flugzeuges zur Durchsetzung von Ansprüchen im Ausland. Im Oktober 2005 hatte Werner Schneider ein Flugzeug der libanesischen Fluggesellschaft MEA festsetzen lassen.

SGP Schneider Geiwitz & Partner

SGP Schneider Geiwitz unterstützt seit mehr als 40 Jahren Unternehmen. Mit rund 280 Mitarbeitern ist die Kanzlei neben dem Hauptsitz in Neu-Ulm an 17 weiteren Standorten vertreten. Mit den Sparten Wirtschaftsprüfung, Steuer- und Rechtsberatung, Corporate Finance, Immobilienverwaltung sowie Restrukturierung deckt das Unternehmen ein umfassendes Leistungsangebot für Unternehmen ab.

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