Dienstag, 19. Juni 2018


  • Pressemitteilung BoxID 689231

Steigende Preise sorgen für Umsatzanstieg im Gewerbe- und Wohnsegment

Savills Fakten im Dezember 2017

Frankfurt am Main, (lifePR) - Das international tätige Immobiliendienstleistungs-Unternehmen Savills hat den deutschlandweiten Gewerbe- und Wohnimmobilienmarkt im Dezember 2017 untersucht und im aktuellen Investment Market Monthly die Zahlen detailliert zusammengestellt. Während das Jahr im Gewerbesegment zum dritten Mal in Folge mit einem Transaktionsvolumen von mehr als 50 Mrd. Euro abschloss, wurde aufgrund steigender Preise auch auf dem Wohnimmobilienmarkt die rückläufige Zahl der gehandelten Einheiten mehr als kompensiert.

Die Ergebnisse in Kürze:

Gewerbeinvestmentmarkt

Mit Gewerbeimmobilien wurde 2017 ein noch nie dagewesenes Ergebnis erzielt: Zum dritten Mal in Folge schloss ein Jahr am Gewerbeinvestmentmarkt mit einem Transaktionsvolumen von mehr als 50 Mrd. Euro ab. Die Anzahl der Deals fiel zwar etwa 10 % geringer aus als in den beiden Vorjahren, wurde aber durch eine gestiegene durchschnittliche Transaktionsgröße überkompensiert. Der Logistik- und Industrieinvestmentmarkt konnte mit insgesamt 8,4 Mrd. Euro Umsatz als einziges Segment sein Vorjahresvolumen deutlich übertreffen (+ 79 %). Neue Rekorde wird das Jahr 2018 wohl nur noch in Form nochmals leicht niedrigerer Anfangsrenditen bringen, da das verfügbare Angebot dürfte nicht steigen und bei nachlassendem Preisauftrieb sind auch dem Transaktionsvolumen Grenzen gesetzt. Die Schwelle von 50 Mrd. Euro dürfte aber auch in diesem Jahr überschritten werden.

Zu den Top-Transaktionen gehörten im Dezember 2017 das Handelsimmobilien-Portfolio „Steinmetz“, das für ca. 650 Mio. Euro an die RFR-Holding GmbH ging, der Verkauf eines Handelsobjekts in Mülheim an der Ruhr an Morgan Stanley Real Estate Investments sowie die Frankfurter Büroimmobilie „Japan Center“, das für ca. 280 Mio. Euro von der Commerz Real AG an die GEG German Estate Group veräußert wurde.

Wohninvestmentmarkt

Auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt haben steigende Preise die rückläufige Zahl der gehandelten Einheiten mehr als kompensiert. Das Jahrestransaktionsvolumen erreichte 13,7 Mrd. Euro und damit einen Wert leicht über dem Vorjahresniveau (+ 7 %). Die Preise stiegen auch deshalb so stark, weil Projektankäufe nochmals an Bedeutung gewannen. Aus Jahressicht erreichten sie einen Anteil von 28 % am Transaktionsvolumen Projektierte Studenten- und Mikrowohnanlagen spielten hierbei eine Hauptrolle. Erstmals überhaupt floss in diese Assetklasse mehr als 1 Mrd. Euro. Investoren weichen zunehmen in das Nischensegment sowie in Städte der zweiten und dritten Reihe aus. Dabei wird es wohl auch in diesem Jahr bleiben. Zwar steigt die Projektentwicklungsaktivität weiter, trotzdem dürfte der Nachfrageüberhang bestehen bleiben.

Den vollständigen Bericht inkl. der dazugehörigen Grafiken finden Sie im Anhang.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Individuelle Weihnachtsprojekte - rechtzeitig planen

, Bauen & Wohnen, Heinrich Woerner GmbH

Der Sommer hat kaum angefangen – warum jetzt schon an Weihnachten denken? Sechs Monate vergehen schnell, deshalb sollte das Deko-Konzept eines...

Salamander verfolgt konsequente Wachstumsstrategie mit Eröffnung der neuen Produktionshalle in Polen

, Bauen & Wohnen, Salamander Industrie-Produkte GmbH

Die Eröffnung der neuen Produktionshalle am Standort in Włocławek/Polen stellt einen weiteren bedeutenden Schritt für die Salamander Industrie-Produkte...

Sparfüchse aufgepasst: Grohe erstattet 100€ Einbaukosten

, Bauen & Wohnen, Skybad GmbH

Grohe Sensia Arena Dusch-WCs erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Sie vereinen Toilette und schonende Reinigung mit warmen Wasser. Hierdurch...

Disclaimer