Samstag, 23. September 2017


  • Pressemitteilung BoxID 667296

Spreads der Kreditmärkte engen sich leicht ein

Anleihen mit Kreditrisiko / Wir empfehlen eine Übergewichtung aller betrachteten Kreditmärkte

Köln, (lifePR) - Vereinnahmung der Kreditprämie reicht

• Angesichts der erneuten Einengung der Renditeaufschläge (Spreads) bei europäischen Corporates, Emerging-Markets-Hartwährungsanleihen und US-High-Yield-Anleihen und der damit erreichten Niveaus stellt sich die Frage, wie lange derartige Investments noch
sinnvoll sind.

• Unserer Auffassung nach ist es zentral, seinem Investmentstil – bei uns ausgedrückt durch unser Scoreboard – treu zu bleiben. Denn dieses signalisiert, wann ein Ausstieg aus einzelnen Kreditmärkten ratsam erscheint. Ein typischer Einflussfaktor, der einen abrupten Signalwechsel herbeiführen könnte, wäre das Risikosentiment. Gerade dies zeigt aber unverändert Risikofreude an.

Spreads der Euro-Peripherie überzeugen

• Die konjunkturelle Entwicklung im Euroland ist positiv. Gerade Spanien, ein Land das Reformen schon vor längerer Zeit angestoßen hat, steht sehr gut da. Frankreich schiebt seine Arbeitsmarktreformen nur Monate nach den Wahlen an. All dies sind Punkte, die zu einer Einengung der Spreads bei Anleihen der Euro-Peripherie-Staaten geführt haben.

• Lediglich das Risiko, dass die italienischen Wähler einen anderen Weg gehen möchten, ist noch nicht gebannt. Daher gilt es dringend, Italien bei der Flüchtlingskrise zu unterstützen – und dies nicht erst nach der Bundestagswahl.

Kreditanleihen übergewichten

• Europäische Kreditanleihen: Die auf Marktdaten basierenden Einflussfaktoren Momentum und Risiko führen zu einem Long-Signal, die Bewertung zu einem Short-Signal. Wir empfehlen somit eine Long-Position. Angesichts der Reformanstrengungen in Frankreich und der damit verbundenen Signalwirkung auf andere Staaten des Eurolands gilt dieses Long-Signal in gleicher Weise für Staatsanleihen der Euro-Peripherie.

• EM-Hartwährungsanleihen & US-High-Yield: Wir sehen keine unmittelbaren Themen, die zu einem Signalwechsel bei den Faktoren Momentum und Risiko führen könnten. Stattdessen sollte der feste Ölpreis die betrachteten Segmente eher stützen.

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