Mittwoch, 13. Dezember 2017


  • Pressemitteilung BoxID 678320

Die Konjunkturdaten sind gut - die Notenbanken gehen langsam vom Gas

Köln, (lifePR) - Im September hat sich das Sentiment an den Renten- und Devisenmärkten spürbar verändert. Vor dem Hintergrund erfreulicher Konjunkturdaten in den meisten G10-Staaten rechnet die Mehrheit der Marktteilnehmer mit mittelfristig wieder höheren Inflationsraten und einer Normalisierung der Geldpolitik. Das impliziert Zinserhöhungen in den Vereinigten Staaten und Großbritannien und eine sukzessive Rückführung der QE-Maßnahmen. Die EZB und die Zentralbanken der Schweiz und Japans dürften dabei am längsten sehr expansiv bleiben. Diese veränderten Zinserwartungen in der Kombination mit der vorangegangenen sehr schwachen Kursentwicklung erklären die spürbare Erholung beim Britischen Pfund und die relative Stärke des US-Dollar. Im Gegenzug verlor der Euro, was sicherlich auch mit der politischen Krise in Spanien und den Unsicherheiten im Umfeld der Bundestagswahl zusammenhing.

Losgelöst von diesen politischen Entwicklungen unterstützen gute Fundamentaldaten und Kapitalzuflüsse aufgrund der Attraktivität europäischer Aktien den Euro. Gleichzeitig dürften die Zinssteigerungserwartungen für Großbritannien und die skandinavischen Länder wieder etwas abflauen. Das spricht kurzfristig für eine erneute Korrektur beim Pfund und eine breit angelegte Erholung des Euros.

 

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