Donnerstag, 21. September 2017


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Deutschland: die Konjunktur läuft weiter!

Köln, (lifePR) - BIP-Wachstum 2 % in diesem Jahr

Die deutsche Konjunktur läuft. Dies ist an sich keine neue Nachricht, denn seit 2010 ist die deutsche Wirtschaft kontinuierlich gewachsen. Neu ist dagegen, dass die Konjunktur weiter an Fahrt gewonnen hat. Woran liegt es? In erster Linie an der Verbesserung der Weltkonjunktur, vor allem dank China, aber auch die Nachfrage aus den anderen EWULändern steigt wieder. Im Inland führen die Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank und der gut ausgelastete Arbeitsmarkt zu höherem Konsum und Wohnungsbauinvestitionen.

Erstmals seit 2011 rechnen wir daher mit einem BIP-Wachstum von 2 %. Sicherlich wird es so dynamisch nicht weitergehen, doch Störfeuer wie ein abrupter Anstieg der Ölpreise oder ein Einbruch der Weltkonjunktur sind aktuell nicht zu erkennen. Daher bleiben wir optimistisch.

Baukonjunktur weiter positiv

Die deutsche Bauwirtschaft ist seit der Finanzkrise ein stabiler Wachstumsträger für das Bruttoinlandsprodukt. Auch in diesem Jahr rechnen wir mit einem Anstieg der Bauinvestitionen um rund 2,5 %. Nach wie vor besteht noch eine erhebliche Lücke zwischen der Anzahl der Baugenehmigungen und den Fertigstellungen. Dies spricht für eine weitere Fortsetzung der Bautätigkeit. Besorgniserregend ist dagegen die Entwicklung der Wohnimmobilienpreise, die 2016 mit einem Anstieg von 5,5 % nochmals kräftiger zulegten als im Jahr zuvor. So liegen die Preise in 127 Städten mittlerweile um 15 bis 30 % über den Werten, die aus fundamentaler Sicht angemessen wären. Doch eine Immobilienblase mit Gefahren für die Finanzstabilität ist bisher nicht zu sehen.

Anzeichen für eine Immobilienblase?

Wichtige Anzeichen für eine Immobilienblase sind eine vom Wachstum losgelöste Kreditvergabe, ein drastischer Anstieg der privaten Verschuldung und eine laxere Kreditvergabe durch höhere Beleihungsgrenzen. Vor allem die ersten beiden Punkte waren wesentliche Aspekte der spanischen Immobilienblase.

Deutschland ist davon noch weit entfernt. Das Kreditwachstum legt zwar zu, aber mit deutlich moderateren Raten als in Spanien. Auch die Verschuldung sieht auf den ersten Blick günstiger aus. Gemessen am verfügbaren Einkommen ist die Immobilienverschuldung in den letzten Jahren sogar gesunken. Auch der Schuldendienst hat sich nicht erhöht, vor allem wegen des gesunkenen Zinsniveaus.

Steigen jedoch die langfristigen Zinsen, wird sich diese günstige Entwicklung umkehren.

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