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Pressemitteilung BoxID: 415057 (Sächsisches Staatsministerium der Justiz)
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Justizminister Martens verschafft sich ein Bild von der Lage in Grimma

(lifePR) (Dresden, ) Grimma wurden wie die gesamte Stadt erneut Opfer der Flut. Erst zu Beginn dieses Jahres konnten der Umbau und die Sanierung des Schlosses in Grimma nach dreijähriger Bauzeit abgeschlossen werden. Nur drei Monate nach der feierlichen Einweihung stand der Gebäudekomplex am Montag, dem 3. Juni 2013, mit dem Erdgeschoss bis zu 80 cm im Hochwasser der Mulde.

Justizminister Dr. Jürgen Martens verschaffte sich heute gemeinsam mit der Direktorin des Amtsgerichts, Frau Kohlschmid, persönlich einen Eindruck von der Situation vor Ort. Ebenfalls anwesend waren der Präsident, Karl Schreiner, und der Vizepräsidenten, Kai-Uwe Deusing, des vorgesetzten Landgerichts Leipzig.

Staatsminister Martens: "Ich danke den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die noch vor dem Eintreffen der Flutwelle wichtige Akten in hochwassersichere Geschosse des Gebäudes verbracht haben. Es ist wichtig, sobald wie möglich mit den Aufräumarbeiten beginnen zu können, damit das Justizzentrum im Schloss Grimma wieder arbeitsfähig werden kann."

Erst wenn der Gebäudekomplex wieder vollständig begehbar ist, wird sich ermessen lassen, wie stark das frisch sanierte Gebäude tatsächlich durch die Flut in Mitleidenschaft gezogen wurde. Im Erdgeschoss des ehemaligen Kornhauses stand das Wasser bis zu 80 cm hoch; in Teilen des Erdgeschosses des Schlossbereiches, in dem sich u. a. die Bibliothek befindet, bis zu 50 cm hoch.

So erheblich wie das Amtsgericht Grimma ist sonst keine Justizbehörde im Freistaat Sachsen unmittelbar von dem Hochwasser betroffen. Der Dienstbetrieb musste bislang in nur wenigen Gerichten oder Staatsanwaltschaften vorübergehend ausgesetzt werden.