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Pressemitteilung BoxID: 341249 (Sächsisches Staatsministerium der Justiz)
  • Sächsisches Staatsministerium der Justiz
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Europäische Union zu Gast in Sachsen

Staatsminister Dr. Jürgen Martens begrüßt Teilnehmer des EU-Sprachkurses in Dresden

(lifePR) (Dresden, ) Wie bringt man Sachsen nach Europa? Wie setzt man sächsische Interessen auf EU-Ebene besser durch? Indem man Bedienstete der EU-Kommission, des Europäischen Rechnungs­hofes und Beamte aus anderen Mitgliedstaaten der Union nach Dresden zu einem Sprachkurs im Goethe-Institut einlädt und den Kurs mit einem politischen Rahmenprogramm begleitet. Ganz nebenbei wird durch den Sprachkurs ein weiteres wichtiges Anliegen gefördert: Die Verbreitung der deutschen Sprache als Arbeitssprache der EU.

Die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Sprachkurses sind auf Einladung des Freistaates und des Auswärtigen Amtes vom 20. bis 31. August 2012 zu Gast in Sachsen. Neben dem täglichen Sprachkurs erleben sie auch die wirtschaftlichen, städtebaulichen und kulturellen Seiten des Freistaates. So werden sie beispielsweise das Stadtumbauprojekt Sonnenberg und das Unternehmen SITEC GmbH in Chemnitz besuchen; ebenfalls geplant ist eine Besichtigung der Justizvollzugsanstalt Waldheim. Heute begrüßte Europaminister Dr. Jürgen Martens die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Staatsministerium der Justiz und für Europa in Dresden.

Europaminister Dr. Jürgen Martens: "Es ist wichtig, dass bei Entscheidungen auf EU-Ebene möglichst früh unsere sächsischen Anliegen in den europäischen Diskussionsprozess einfließen. Was gibt es da Besseres, als bei Gelegenheit eines Sprachkurses des Auswärtigen Amtes in Dresden Entscheidungsträgern der EU und Fachbeamten aus unseren Partnerländern einen Einblick in für uns wichtige Themen zu geben? Gleichzeitig kommt es mir darauf an, unsere Sprache als eine der drei Arbeitssprachen der Europäischen Union zu stärken."

In der EU sprechen annähernd 100 Millionen Menschen Deutsch als Muttersprache. Bei den erlernten Fremdsprachen liegt Deutsch hinter Englisch, aber noch weit vor Französisch, das als Arbeitssprache der EU anerkannt ist und weitgehend gesprochen wird.

Es ist jedoch nicht selbstverständlich, dass in den EU-Institutionen Deutsch gesprochen und die Arbeitsdokumente ins Deutsche übersetzt werden. Deshalb haben die Europaminister der deutschen Bundesländer wiederholt von der EU-Kommission gefordert, auch Deutsch - wie in den Verträgen vereinbart - als gleichberechtigte Arbeitssprache neben Englisch und Französisch zu praktizieren.