Dienstag, 12. Dezember 2017


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Wimpernschlagfinale in Madrid

Urmitz, (lifePR) - Wolfram konnte in Spanien den zweiten Platz im Gesamtworldcup festigen. Irina war nach einer Erkältung nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte. Alban erwischte nicht den optimalen Tag.

Für den vierten Lauf um den Mountainbike Worldcup reiste das Team der Fahrer in schwarz-grün nach Madrid. Im Stadtpark Casa de Campo, im Herzen der spanischen Metropole, wurden die Rennen auf einem Mountainbike untypischen Kurs ausgetragen. Kurze Anstiege im Wechsel mit vielen Flachpassagen machten die Rennen trotzdem spannend und interessant.

Obwohl Wolfram längere Anstiege bevorzugt, war die Reise nach Spanien von Erfolg gekrönt. Nach dem Start von Platz fiel er zwei zunächst etliche Plätze zurück, konnte den Rückstand aber im Laufe des Rennens wettmachen. Wolfman sprang geradezu von Verfolgergruppe zu Verfolgergruppe. In einem von Taktik geprägten Finale musste der Deutsche einer leichten Erkältung Tribut zollen. In dem Wimpernschlagfinale fehlte ihm der nötig Punch, um die wenigen Sekunden auf das Podium gut zumachen. "Der zwölfte Platz ist okay, aber mit nur 20 Sekunden Rückstand am Podium vorbei zu fahren ist schon enttäuschend." zeigte sich Wolfram nicht begeistert mit dem Ausgang des Rennens. Der Wettkampf bleibt dennoch positiv in Erinnerung. Durch den 12. Platz konnte der dreifache Familienvater den zweiten Platz im Gesamtworldcup untermauern.

Im Rennen der Damen konnte Irina nicht mit in die Entscheidung um den Tagessieg eingreifen. Nach einer Erkältung in der vorherigen Woche war die Russin noch geschwächt, so dass ihr Start in Frage stand. Zusätzlich hatte auch sie ihre Mühe mit dem Kurs, dennoch konnte sie den vierten Lauf des Worldcups auf einem guten 11. Platz beenden.

Alban Lakata, der österreichische Marathon Meister, konnte das gute Ergebnis der Vorwoche in Madrid nicht wiederholen. Die Tagesform machte ihm einem Strich durch die Rechnung bzw. durch die erhoffte gute Platzierung. "Die Beine waren heute nicht so gut und die steilen Anstiege kamen mir auch nicht entgegen." erzählte der 29-jährige. Er finishte auf dem 50. Platz, konnte damit aber noch wertvolle Weltanglistenpunkte sammeln.

Eine lustige Anekdote ereignete sich vor dem Damenrennen. Irina hatte sich nach dem Warmfahren im hinteren Teil des Teambusses umgezogen. Dieser wurden 20 Minuten vor dem Start im Rennstress zu- und die Russin damit eingeschlossen. Nach einer kurzen Suchaktion hörte der Teamchef ein Klopfen aus dem Bus. Unter Beifall der Zuschauer wurde Irina nach fünf Minuten Gefangenschaft mit einem Grinsen und dem Satz: "Wart ihr etwa nervös!" befreit.

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