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Rettet den Querumer Wald vor VW

ROBIN WOOD pflanzt Bäumchen aus Protest gegen den Ausbau des Braunschweiger Flughafens / VW soll das Projekt stoppen

(lifePR) (Braunschweig, )
Ausgestattet mit Spaten und Bäumchen sind AktivistInnen der Umweltorganisation gemeinsam mit rund 100 AnwohnerInnen heute Mittag in den Querumer Wald gezogen und haben - trotz der eisigen Kälte - damit begonnen, aus Protest gegen den Ausbau des Braunschweiger Flughafens eine bereits gerodete Fläche wieder aufzuforsten. Zwei ROBIN WOOD-Leute kletterten in die Bäume und spannten dort ein Transparent mit der Aufschrift "Gesucht: Umweltzerstörer mit zwei Buchstaben" und dem VW-Logo.

Seit dem 8. Januar 2010 laufen im Querumer Forst die Fällarbeiten für den Ausbau des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg. Nutznießer des Ausbaus ist der Autokonzern VW, auch Miteigentümer des Flughafens. VW will eine Verlängerung der Startbahn, damit die Manager des Autokonzerns direkt ab Braunschweig im Firmenjet zu Langstreckenflügen abheben können. Der firmeneigene Airbus 319 ist bisher am nur 60 Kilometer entfernten Flughafen Hannover-Langenhagen stationiert.

Gegen das Projekt gibt es massiven Widerstand von AnwohnerInnen und Umweltschutzorganisationen. Auch ROBIN WOOD lehnt die Erweiterung des Flughafens ab, weil dadurch die klimaschädlichste Fortbewegungsart, das Fliegen, gefördert und klimaschützender Wald zerstört wird.

Für die Erweiterung des Regionalflughafens sollen 90 Hektar Wald oder 60.000 Bäume eines bis zu 200 Jahre alte Eichen- und Hainbuchenwaldes in einem FFH- und EU-Vogelschutzgebiet gerodet bzw. gekappt werden. Bislang sind vor allem junge Bäume auf einer Fläche von etwa 300 mal 400 Metern gefällt worden. Ökologisch besonders wertvolle Teile des Waldes stehen noch.

"Es stinkt uns, wenn VW sich mit wohl inszenierten Baumpflanzaktionen und Spritspar-Tipps in der Öffentlichkeit als "grüner" Konzern verkauft und gleichzeitig hier völlig unnötig den Wald platt macht", sagt Christina Albrecht von ROBIN WOOD Braunschweig. "Wir fordern von VW, das Projekt sofort zu stoppen."
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.
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