Dienstag, 21. November 2017


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Doppelsieg für Martin Konrad im Lamborghini Huracan GT3

Lohmar, (lifePR) - Heiß und spannend – so kann man das fünfte Rennwochenende DMV GTC am 07./08. Juli 2017 auf dem Hockenheimring beschreiben. Am Ende gab es einen Doppelsieger im Lamborghini und den Ausbau der Meisterschaft für Audi. Dazu jede Menge Amateure gegen Profis. Und unsere Damen trumpften auf!

„Es war für uns natürlich ein sehr gutes Wochenende. Der Lamborghini läuft derzeit perfekt und das Team hat alles richtig gemacht“, so beschrieb Martin Konrad sein Hockenheim-Erlebnis. Vom Freien Training über die beiden Qualifying-Sitzungen bis zu den zwei Rennen war er immer vorne. Teameigentümer Dietmar Haggenmüller durfte stolz auf die Leistung sein. Sein Team Spirit Racing leistete über den Winter beste Arbeit. „Wir haben viel probiert und nun dürfen wir zufrieden sein.“ Auch Haggenmüller selber war stark in die Entwicklung involviert und erntet nun den Lohn seiner harten Arbeit. Ein weiterer Faktor ist sicherlich auch die Hilfe von Uwe Alzen. Mit seinem Wissen und Erfahrung hat er dem Team weitere Impulse gegeben und sitzt selber im Cockpit des Mercedes AMG GT3 oder Lamborghini.

Für Rennen 1 hatte Konrad die Pole Position und den Sieg geholt. Überraschend stand Martin Zander vom Team équipe vitesse neben ihm in Startreihe 1. Der Mercedes AMG GT3 von Sepp Klüber war top vorbereitet – leider gab es kein Happy End. Nach einem Rennunfall schlug Zander in die Reifenstapel ein.

Platz zwei fuhr sich Tommy Tulpe vom Team HCB Rutronik Racing ein. Der Audi R8 LMS-Pilot steigert sich von Rennen zu Rennen und ist ein Garant für vordere Plätze. Wie stark und konstant das Team agiert, zeigte auch das Ergebnis von Fabian Plentz im PS-schwächeren Audi R8 LMS ultra. Mit Gesamtplatz drei holte er sich den Sieg in seiner GT3-Klasse. Dahinter schon seine Teamkollegin Evi Eizenhammer (Audi R8 LMS). Apropos Damen: Evi Eizenhammer und Suzanne Weidt (Lamborghini Huracan GT3 – Spirit Racing) zeigten ebenfalls eine mehr als bravouröse Vorstellung. Mit fast identischen Rundenzeiten jagten sie ihre offenen GT3-Boliden um den 4,574 Kilometer langen Kurs im Badischen. Und gewann Evi in Rennen 1 den Ladys Cup, so siegte Suzanne in Rennen 2! „Es hat riesig Spaß gemacht“, freuten sich beide fast wortgleich am Ende. Und dass sie sich persönlich noch gut verstehen macht alles noch besser.

Direkt hinter Suzanne Weidt kam in Rennen 1 ihr Lebensgefährte Dietmar Haggenmüller im AMG GT3. Auf Platz sieben eine weitere Überraschung mit Lars Pergande. Der BMW Z4 GT3-Pilot hat ebenfalls eine enorme Steigerung hinter sich. Michael Bartels und sein Team Vita4one Racing haben hier beste Arbeit geleistet. Mit Platz zwei in der GT3-Klasse 8 kam der Rösrather immerhin vor dem starken Klassenkollegen Benni Hey (Schütz Motorsport) und seinem Porsche 991 GT3 R. Henk Thuis (Intrax Racing) im Pumaxs RT und Stefan Eilentropp (Land Motorsport) im Audi R8 LMS komplettierten die Top Ten.

Die Porsche Cup-Klasse 7 war auch diesmal wieder hart umkämpft. Aufgrund der vielen 997er und 991er teilte man die Klasse in 7a und 7b auf. Klaus Horn gewann in der 7a mit seinem Porsche 991 GT3 Cup vor Pablo Briones und Frank Kunze (Highspeed Racing). In der 7b dreht Alexander Markin (Dupré Motorsport) mit seinem Porsche 991 GT3 Cup auf und ließ Karlheinz Blessing (GetSpeed Performance) hinter sich.

Dazu kamen noch die Autos der Klasse 4. Hier gab Kevin Arnold im TCR-Audi RS3 LMS sein Debüt im DMV GTC. Unter Betreuung von HCB Rutronik Racing gewann er die Klasse vor Johannes Kreuer im Donkervoort und Jonas Weeber im Renault Clio (Highspeed Racing).

Zu Rennen 2 am Mittag stiegen die Temperaturen weiter an. In so einem Cockpit eines GT-Fahrzeugs herrschen dann schon einmal 60 bis 70 Grad. Höchstbelastung für Mensch und Maschine. Und die Top-Geschwindigkeiten wie z.B. beim Saisonauftakt im April waren diesmal in Hockenheim nicht möglich. Sowohl die Strecke war langsamer als auch weniger Sauerstoff in der Luft.

Hinter Martin Konrad kam diesmal Uwe Alzen (Mercedes AMG GT3) ins Ziel und so stand Spirit Racing auf Platz 1 und 2 des Siegerpodiums. Teamchef Dietmar Haggenmüller freute sich: „Ein tolles Ergebnis für uns. Uwe ist klasse gefahren und hat den Abstand zu Konrad nicht zu groß werden lassen. Der Lamborghini ist schneller als der Mercedes.“

Dritter wurde Tommy Tulpe, vor dessen Leistung man erneut den Hut zog. Hinter zwei Profis auf dem Siegerpodest zu stehen ist eine großartige Leistung. Dazu fuhr er die drittschnellste Runde aller Teilnehmer. Einen weiteren Klasse 8-Sieg holte sich Fabian Plentz, der auf Gesamtplatz vier kam und mit diesen vollen 25 Punkten seine Meisterschaftsführung weiter ausbaute.

Benni Hey steigerte sich in Rennen 2 noch einmal und kam hinter Plentz auf Platz zwei der Klasse 8 und Gesamtplatz fünf vor Suzanne Weidt. Lars Pergande holte sich Platz drei und bestätigte weiterhin seine gute Form. Bruno Stucky (Mercedes SLS AMG GT3) und Markus Alber (Corvette Z.06R GT3) kamen auf Platz vier und fünf der Klasse 8.

In der Cup-Klasse holte sich Klaus Horn den Doppelsieg. Für Karlheinz Blessing war es ebenfalls ein wichtiges Ergebnis. Mit P2 gewann er viele Punkte für die Meisterschaft und schob sich stark nach vorne.

Auch in der Klasse 4 war Kevin Arnold zum zweiten Mal erfolgreich und zeigte sein Talent, dass er in der nächsten Saison in der ADAC TCR-Meisterschaft zeigen möchte. Für DMV GTC-Organisator Ralph Monschauer der richtige Weg: „Die Youngster können gar nicht genug im Cockpit sitzen. Und da ist ein Gaststart bei uns eine gute Gelegenheit um Kilometer zu sammeln.“

Nach zehn Rennen führen Fabian Plentz/Egon Allgäuer die Gesamtmeisterschaft mit seinem Audi R8 LMS ultra vom Team HCB Rutronik Racing an. Egon Allgäuer musste wegen beruflichen Verpflichtungen kurzfristig für Hockenheim absagen, wird aber in Most wieder im Cockpit erwartet. Da beide in die Meisterschaft eingeschrieben sind, bekommen beide auch ihre Punkte für den Sieg des Autos.
Auf Platz zwei schob sich Teamkollege Tommy Tulpe vor. Er bekam zweimal 18 Punkte für Platz zwei. Zwar war Uwe Alzen in Rennen 2 Zweiter der Klasse 10, doch der Betzdorfer ist nicht in der Meisterschaft eingeschrieben. Im DMV GTC wird nur gewertet, wer auch eingeschrieben ist. Die Gaststarter werden dabei nicht beachtet und sind „Luft“ für die Vergabe der Punkte.

Großes Pech hatte Thomas Langer in der Klasse 7. Bislang lag der Highspeed Racing-Pilot auf Platz zwei des Championats. Da der Porsche 991 GT3 Cup aber in Rennen 1 einen technischen Defekt am Heckspoiler hatte, konnte Langer auch in Rennen 2 nicht mehr an den Start gehen. Folge waren zweimal null Punkte. Pro Rennwochenende kann man ein Ergebnis streichen. Insgesamt ist dies zweimal erlaubt. Mit anderen Worten bleibt unter dem Strich ein „Nuller“ übrig.
Durch das Pech von Langer machte Benni Hey den Sprung auf Platz drei. Zieht man zwei Streichergebnisse von zwei unterschiedlichen Rennwochenenden ab, so hat er sich sogar hinter Plentz/Allgäuer auf Platz zwei vorgeschoben! Es bleibt also spannend.

Weiter geht es mit dem sechsten Rennwochenende Ende Juli in Tschechien. Auf dem Autodrom Most werden die Rennen 11 und 12 am 28. und 29. Juli 2017 ausgetragen.

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