Donnerstag, 23. November 2017


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Wildgänse schützen

Bewährte Kooperation und Verständigung zwischen Landwirtschaft und Naturschutz unterstützen / Aufruf des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes

Bonn, (lifePR) - Friedhelm Decker, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV), und die Vorsitzenden der Bezirksbauernschaften Düsseldorf und Köln, Wilhelm Neu und Theo Brauweiler, sowie die Vorsitzenden der Kreisbauernschaften des Verbandes haben die Landwirte im Rheinland gemäß der mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen im Jahre 1986 getroffenen Vereinbarung aufgerufen, überwinternde Wildgänse auch außerhalb der unter Naturschutz gestellten Gebiete nicht zu beunruhigen und zu vergrämen.

Die ordnungsgemäße Bewirtschaftung land- und forstwirtschaftlicher Flächen bleibe hiervon unberührt. Da sich die Landesregierung im Gegenzug zum Ersatz der Gänsefraßschäden bereiterklärt habe, würden die von der Landwirtschaft im Interesse des Naturschutzes hingenommenen Schäden ausgeglichen, betonen die Verbandsvertreter und weisen darauf hin, dass dies das Land Nordrhein-Westfalen in der Vereinbarung zum EG-Vogelschutzgebiet "Unterer Niederrhein" im Jahre 2000 nochmals bekräftigt habe.

Betroffene Landwirte sollten nach Angaben des RLV künftig entstehende Schäden umgehend bei der zuständigen Kreisstelle der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen anzeigen. Diese werde sodann die zur Ausgleichung durch die Landesregierung anstehenden Schäden feststellen. Landwirtinnen und Landwirte, die ungeachtet dieser Aufforderung überwinternde Gänse vergrämen oder versuchen, diese zu vergrämen, verlieren ihren Anspruch auf einen Ausgleich der Gänsefraßschäden, heben Decker, Neu und Brauweiler abschließend ausdrücklich hervor.

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