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Pressemitteilung BoxID: 491279 (Rheinischer Landwirtschafts-Verband e.V.)
  • Rheinischer Landwirtschafts-Verband e.V.
  • Rochusstraße 18
  • 53123 Bonn
  • http://www.rlv.de

Schweine- und Geflügelhalter verbessern die Tiergesundheit

(lifePR) (Bonn, ) Die aktuellen Zahlen zum Tierarzneimittelmarkt wertet der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) als positives Signal der Landwirtschaft in der laufenden Debatte um den Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung.

Der Bundesverband für Tiergesundheit hatte in dieser Woche die Zahlen zum Tierarzneimittelmarkt 2013 veröffentlicht. Dabei wurde deutlich, dass Geflügel- und Schweinehalter immer mehr Impfstoffe einsetzen und somit verstärkt dazu beitragen, dass Tiere gar nicht erst erkranken.

Impfstoffe helfen enorm, den Antibiotikaverbrauch in der landwirtschaftlichen Tierhaltung zu verringern, so der RLV. Bei geimpften Tieren könne ein Krankheitserreger bekanntlich nichts mehr bewirken. Der Verband betont zudem, die Landwirte wüssten, dass der Erhalt der Wirksamkeit von Antibiotika bei Mensch und Tier, auch von ihnen beeinflusst werden könne.

Seit Jahren stehen die Tierhalter nach Aussage des RLV zu Unrecht in der Kritik, für die hohe Zahl resistenter Keime in den Krankenhäusern verantwortlich zu sein. Damit resistente Keime aus dem Stall gar nicht erst zur Gefahr für den Menschen werden, werden seit einigen Jahren alle verkauften Tierarzneimittel genau erfasst und das ohnehin sehr strenge Arzneimittelgesetz wurde erneut verschärft. Ab dem 1. Juli müssen die Landwirte nicht nur wie bisher jeden Einsatz von Antibiotika dokumentieren, sondern auch an die zuständige Behörde melden, wie viele Tiere mit welchem Antibiotika behandelt wurden. Betriebe mit überdurchschnittlichem Verbrauch müssen dann Maßnahmen ergreifen, um den Verbrauch zu reduzieren.