Samstag, 18. November 2017


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Ferienzeit: Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest verhindern!

Bonn, (lifePR) - Jetzt beginnt die Ferienzeit! Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) dazu mitteilt, besteht immer die Gefahr, dass Reisende eine Tierseuche, wie die Afrikanische Schweinepest, einschleppen. Wie man sich richtig verhält und das Risiko reduziert, erklärt der RLV.

Besonders besorgt sind Landwirte und Tierärzte nach RLV-Angaben hierzulande auf Grund der weiteren Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Osteuropa. Mittlerweile sind Ausbrüche in Weißrussland kurz vor den Grenzen Polens und Litauens sowie in der Ukraine aufgetreten. Aber auch auf Sardinien ist das Virus, das ausschließlich für Haus- und Wildschweine gefährlich ist, seit längerem nachgewiesen. Die Einschleppung kann über Fahrzeuge, Jagdtrophäen und über mitgebrachte Speisen aus den betroffenen Ländern erfolgen. In Fleisch- und Wurstwaren hält sich das Virus über Wochen und Monate.

Der RLV weist darauf hin, dass Speiseresteverfütterung in Deutschland seit einigen Jahren verboten ist. Aber auch durch das unbedachte Wegwerfen von Proviant auf der Rückreise kann sich der Erreger über die hohe Anzahl von Wildschweinen schnell verbreiten. Der Verband bittet deshalb die Urlauber um Unterstützung beim Schutz vor der gefürchteten Seuche.

Die Afrikanische Schweinepest trat im Gegensatz zur Klassischen Schweinepest noch nie in Deutschland auf. Der Erreger dieser Seuche, die innerhalb von sieben bis zehn Tagen zum Tod von Haus- und Wildschweinen jeden Alters führt, löst zwar ähnliche Symptome aus, ist aber nicht verwandt mit dem Erreger der Klassischen Schweinepest. Ein Schutz der Tiere durch eine Notimpfung wäre auch bei einer Ausnahmegenehmigung der EU-Kommission nicht möglich, da es auf Grund besonderer Eigenschaften des Erregers bisher nicht gelungen ist, einen Impfstoff zu entwickeln.

Eine Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest oder auch anderer hoch ansteckender Seuchen, wie Maul- und Klauenseuche, die in weiten Teilen der Türkei verbreitet ist, hätte nach RLV-Angaben die Tötung betroffener Tierbestände zur Folge. Zudem dürften die empfänglichen Tiere in den Beobachtungsgebieten, die großräumig um die Sperrbezirke errichtet würden, ihre Ställe für Wochen nicht verlassen.

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