Mittwoch, 21. Februar 2018


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Bauern sind Partner im Klimaschutz

Bonn, (lifePR) - Die Landwirtschaft hat ein vitales Interesse an einer konsequenten Klimaschutzpolitik. Denn die Landwirtschaft ist sowohl Betroffene des Klimawandels, kann aber auch durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verbandes (RLV) in Bonn hin.

Zwar produziere auch die Landwirtschaft selbst Treibhausgase. So sei der Sektor für 7,5 % der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich, inbegriffen Methan und Lachgas. Dies sei ein vergleichsweise geringer Anteil, betont der RLV. Durch Effizienzsteigerungen konnten die Emissionen nach Angaben des Verbandes seit 1990 bereits um circa 16 % gesenkt werden. "Die Strategie muss für die Landwirtschaft heißen, die Effizienz in der Produktion weiter verbessern und den Klimaschutz durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe steigern". Der Berufsstand erarbeite deshalb eine Klimastrategie mit eigenen Zielen - produktübergreifend und für den ganzen Sektor - als Beitrag und Angebot der Landwirtschaft zum Klimaschutz, hebt der RLV hervor. Mit modernen Fütterungs- sowie Düngeverfahren, der Optimierung der Photosynthese-Leistung und der verstärkten Erzeugung erneuerbarer Energien würden die deutschen und europäischen Landwirte noch effizienter produzieren und dem Klima helfen. Nur so könnte man eine stetig wachsende Weltbevölkerung auf immer geringer werdender Nutzfläche ernähren und gleichzeitig die Versorgungssicherheit bei Energie durch nachwachsende Rohstoffe verbessern.

Wie der RLV abschließend dazu mitteilt, sei die Land- und Forstwirtschaft der einzige Wirtschaftssektor, der im Rahmen der Produktion über die Photosynthese aktiv CO2 bindet - gleichzeitig werde "Sonnenenergie" geerntet. Je nach Kulturpflanze und Ertragsniveau würden in Deutschland jährlich im Mittel 26 t CO2/ha aus der Atmosphäre von den Pflanzen aufgenommen und als Kohlenstoff gebunden. Gleichzeitig werde Sauerstoff an die Umwelt abgegeben. Der gebundene Kohlenstoff werde später bei der Zersetzung der Ernterückstände oder beim Verzehr der Nahrungsmittel wieder als CO2 freigesetzt.

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