Montag, 29. Mai 2017


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Alles andere als selbstverständlich

Literatur-Nobelpreis für Herta Müller: Renovabis würdigt wichtigen Beitrag der Autorin für das Verständnis von Freiheit und Gerechtigkeit

(lifePR) (Freising, ) Einen Tag vor der Verleihung des Literatur-Nobelpreises an die Schriftstellerin Herta Müller hat das katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis die besondere symbolische Wirkung hervorgehoben, die mit dieser Auszeichnung verbunden sei. So würdige der Preis das Schaffen einer Autorin, die sich in ihren Werken immer wieder "auf sehr eindringliche Art" mit der "Bedrängnis des Einzelnen" in totalitären Systemen auseinandergesetzt habe, unterstrich Renovabis-Geschäftsführer Gerhard Albert in Freising. Herta Müller, die im rumänischen Banat geboren wurde und heute in Berlin lebt, vermittle in ihrem Werk eine beklemmende Einsicht in die menschenverachtenden Gewalt- und Unterdrückungsmechanismen der Ceausescu-Diktatur.

Herta Müller zeige auf, wie verletzlich und schützenswert das Gut von Freiheit und Gerechtigkeit sei, sagte Albert. "Zu sehr haben wir uns daran gewöhnt, dass diese Werte scheinbar selbstverständlich einklagbar sind."

Der Renovabis-Geschäftsführer erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass Renovabis sich im solidarischen Handeln mit seinen Partnern für eine bessere Zukunft der Menschen in Mittel-, Ost- und Südosteuropas einsetze: "Unsere Nachbarn waren jahrzehntelang der Willkür eines Systems ausgesetzt, dem die Menschenwürde wenig bedeutete. Grundauftrag von Renovabis ist es, zu einer Erneuerung der Gesellschaft in Freiheit und Gerechtigkeit in den einst kommunistisch regierten Ländern beizutragen." Ausdrücklich gratulierte Albert der neuen Literaturnobelpreisträgerin und wünschte ihr im Namen von Renovabis weitere viele Jahre "erfolgreichen und fruchtbaren" schriftstellerischen Wirkens.

Mehr zu Renovabis auch im Internet unter www.renovabis.de

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