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Pressemitteilung BoxID: 611428 (Regierung von Mittelfranken)
  • Regierung von Mittelfranken
  • Promenade 27
  • 91522 Ansbach
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Gemeinschaftsaktion "Sicher zur Schule - sicher nach Hause"

Einladung zur Eröffnung durch Regierungsvizepräsident Dr. Eugen Ehmann

(lifePR) (Ansbach, ) Regierungsvizepräsident Dr. Eugen Ehmann wird am   Dienstag, 13. September 2016 um 9.00 Uhr an der Heinrich-Kirchner-Grundschule, 91056 Erlangen, Domprobststraße 6, die diesjährige Gemeinschaftsaktion „Sicher zur Schule - sicher nach Hause“ eröffnen.

Im Regierungsbezirk Mittelfranken werden sich an diesem Tag zirka 15.000 Schulanfänger zum ersten Mal auf den Weg zur Schule machen. Gerade diese sind besonderen Gefahren im Straßenverkehr ausgesetzt.  

Im Schuljahr 2015/2016 hat in Mittelfranken die Zahl der Schulwegunfälle gegenüber dem Vorjahr von 80 auf 98 zugenommen. Die Zahl der verletzten Kinder ist mit 101 gegenüber dem Vorjahr (85) ebenfalls angestiegen. Zum Glück ist auch im vergangenen Schuljahr kein Kind auf dem Schulweg ums Leben gekommen.

Zu den Möglichkeiten, den Schulweg sicherer zu machen, gehören neben technischen Maßnahmen, einem Schulwegtraining und der Verkehrserziehung auch die Schulwegdienste. Als beste Schulweg-sicherungsmaßnahmen haben sich die Schulwegdienste erwiesen. Derzeit stehen in Bayern insgesamt zirka 31.000 Personen für den Schulwegdienst bereit, die von der Polizei als Schülerlotsen, Schulweghelfer und Schulbusbegleiter ausgebildet wurden. Den herausragenden Wert ihrer Tätigkeit sieht man daran, dass dort, wo Schulwegdienste geleistet werden, kaum Unfälle passieren.

Auf Grund dieser Tatsachen sollten sich an jeder Schule Eltern für den Schulwegdienst zur Verfügung stellen.

Anlässlich des Schulbeginns werden die Kraftfahrer ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sie sich gemäß der Straßenverkehrsordnung gegenüber Kindern durch eine angepasste Geschwindigkeit und Bremsbereitschaft so verhalten müssen, dass deren Gefährdung ausgeschlossen ist. Es muss auch berücksichtigt werden, dass Kinder keine kleinen Erwachsenen sind, sondern häufig unaufmerksam sind oder impulsiv reagieren und die Gefahren des Straßenverkehrs noch nicht richtig einschätzen können.