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Pressemitteilung BoxID: 686450 (Q.met GmbH)
  • Q.met GmbH
  • Washingtonstraße 75
  • 65189 Wiesbaden
  • http://www.qmet.de
  • Ansprechpartner
  • Dominik Jung
  • +49 (611) 8905213

Wetter: Starkschneefall, Föhnsturm, Hochwasser - die Wetterwoche startet turbulent!

(lifePR) (Wiesbaden, ) Das ist derzeit ein echtes Wetterchaos. An den Alpen herrscht extremes Unwetter durch Föhnsturm, im Westen schüttet es wie aus Eimern, zusammen mit Tauwetter besteht Hochwassergefahr, im Norden ist die kalte Luft noch vorhanden und dort setzen zum Nachmittag starke Schneefälle ein.

„Nachdem uns am Sonntag eine Schneewalze von West nach Ost überquert hat ist das Wetter nun wirklich sehr chaotisch geworden. Es gibt wirklich von allem etwas und das haben wie dem Tief Yves zu verdanken. Das bringt und eine scharfe Luftmassengrenze. Irgendwo ab dem Ruhrgebiet und weiter nördlich kommt es heute zu teils heftigen Schneefällen, weiter südlich und im Südwesten ist es dagegen deutlich milder und es regnet stark. In den Alpen herrscht starker Föhnsturm mit Spitzenböen bis 150 km/h und mehr. Im Lauf der Woche setzt sich diese extrem wechselhafte Wetterlage fort. Wie das Wetter an Weihnachten sein wird, das wissen wir 14 Tage vor dem Fest nicht, schon gar nicht bei dieser unbeständigen Ausgangswetterlage. Heute rechnen die Wettermodelle für den 1. Weihnachtstag im Westen bis zu 15 Grad - Frühling! Doch das ist nur eine Momentaufnahme. Das kann morgen schon wieder ganz anders aussehen“ erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Wetterportal wetter.net (www.wetter.net).

Warnlage am heutigen Montag: Starkregen und Tauwetter mit Hochwassergefahr im Südwesten und Westen, Föhnsturm im Süden, später starker Schneefall im Norden, www.wetter.net

Auch am gestrigen 2. Advent hat es in vielen Landesteilen Schnee gegeben. Selbst im sonst so warmen Rhein-Main-Gebiet lagen nachmittags bis zu 5 cm der weißen Pracht. Viel ist davon nach dem Tauwetter in der Nacht allerdings nicht geblieben. Hier die aktuellen deutschlandweiten Schneehöhen von 7 Uhr:

Zugspitze 190 cm
Brocken 98 cm
Feldberg/Schwarzwald 71 cm
Fichtelberg 58 cm
Neuhaus 37 cm
Braunlage 29 cm
Lüdenscheid 15 cm
Berlin 6 cm
Münster 5 cm
Emden 3 cm

Niederschlagsmengen bis Mittwoch: im Westen teilweise bis zu 50 Liter pro Quadratmeter, stellenweise auch noch mehr: Hochwassergefahr! www.wetterdata.de

So geht es in den kommenden Tagen weiter:

Dienstag: 1 bis 6 Grad, Sonne, Wolken und dazwischen Regen und Schnee, die Grenze zwischen Schnee und Regen verläuft im Norden Deutschlands

Mittwoch: 0 bis 7 Grad, aus Westen neue Regenwolken, windig

Donnerstag: 3 bis 9 Grad, viele Wolken, immer wieder Regen, Tauwetter bis in höhere Lagen, im Süden Sturmgefahr!

Freitag: 0 bis 5 Grad, Schauerwetter, dabei bis in tiefe Lagen Schneeflocken

Samstag: 0 bis 5 Grad, mal Sonne,  mal Wolken, dazwischen Schnee- und Schneeregenschauer


Advent: minus 1 bis plus 4 Grad, aus Westen Wolken mit Schnee und Schneeregen


Montag: minus 1 bis plus 4 Grad, viele Wolken, immer wieder Schneeregen, ab 300 bis 400 m durchweg Schnee

Dienstag: minus 2 bis plus 3 Grad, Mix aus Sonne und Wolken, dazwischen Schneeschauer

Mittwoch: minus 4 bis plus 2 Grad, mal Sonne, mal Wolken, kaum Schauer

Heute Nachmittag wird es besonders im Norden kritisch, denn dann setzen dort Niederschläge ein und die fallen vielfach als Schnee, so z.B. auch in Hamburg. Wir erwarten im Norden Deutschlands bis zum Dienstagmorgen anhaltende Schneefälle mit entsprechenden Verkehrsbehinderungen.

„Langweilig wird das Wetter in den kommenden Tagen sicherlich nicht. Und auch nicht einfach in der Vorhersage, denn über unserer Köpfen treffen sich verschieden temperierte Luftmassen. Da kann es auf der seinen Stelle kräftigen Schneefall geben, wieder etwas weiter ist es plötzlich nur noch Regen. Dazu gibt es dann auch noch einen sehr starken Wind“ erklärt Wetterexperte Jung.

Am Donnerstag ist im Süden und Südwesten Sturm möglich, Spitzenböen bis 100 km/h, www.wetterdata.de

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