Die Westfalen-Woche bietet erstklassiges Starterfeld

(lifePR) ( Münster, )
Wenn vom 20. bis 25. Juli die Westfalen-Woche im Westfälischen Pferdezentrum in Münster-Handorf auf dem Programm steht, dreht sich alles um die besten Pferde und die jugendlichen Vereinsreiter aus Westfalen. Es geht um die Westfalen-Champions, Tickets für die Bundeschampionate, die Westfälischen Meisterschaften der Vereine und der Ponyreiter und die "Siegerstute 2010". Zum zweiten Mal wird außerdem die Landesmeisterschaft der Voltigierer in der Altersklasse Senior in Handorf ausgetragen. Absoluter Publikumsmagnet ist der traditionsreiche Mannschaftswettkampf um die Provinzial-Jugend-Standarte, im jährlichen Wechsel als Jugendwettkampf und in der altersoffenen Variante ausgetragen. 2010 ist ein Jugendjahr. Die Vereinsmannschaften bestehen aus mindestens vier Reitern, die in den Teilprüfungen Dressur, Kür, Gelände und Springen der Klasse A antreten.

Top-Sportler am Start

Fast 700 Reiter mit rund 2000 Pferden haben für die Westfalen-Woche genannt. Weit über 3000 Startplätze wurden für sie reserviert. Top-Sportler aus Westfalen wie Franz-Josef Dahlmann (Reiterverein Albersloh), der dreifache Derbysieger Tony Haßmann (ZRFV Lienen) sowie Markus und Frank Merschformann (RV Osterwick) zählen zu den bekannten Reitern, die ihre jungen Pferde in den Championaten für fünf- und sechsjährige Springpferde vorstellen.
Olympiasiegerin Ingrid Klimke (RV St.Georg Münster) startet nahezu auf allen Plätzen des Turniers.
Ihre jungen Vielseitigkeitspferde Hale-Bob und Glenn Grant sollen sich in den Qualifikationen zum Bundeschampionat für Geländepferde beweisen. Im Dressurviereck stellt die Münsteranerin die gekörten Hengste Ratzinger, Instertanz und Dresden Mann vor. Mit Dresden Mann hatte die Lokalmatadorin im vergangenen Jahr den Titel "Westfalen-Champion der fünfjährigen Dressurpferde" gewonnen. Diesmal möchte sie es bei den sechsjährigen Dressurpferden schaffen.

14 Vereine kämpfen um die Jugendstandarte

14 Vereine bewerben sich 2010 um die Provinzial-Jugendstandarte, zehn Mannschaften suchen den Westfälischen Vereinsmeister in der Dressur, 14 im Springen. Insgesamt sieben Ponymannschaften ringen um die Westfälische Meisterschaften. Bei den Ponys schicken der RV Selm-Bork-Olfen und der RV St. Georg-Saerbeck jeweils gleich zwei Mannschaften ins Rennen. Die weiteren Teams kommen aus den Vereinen Rhede Krommert, Ostbevern und Alt Marl.
Die Mitglieder des RV Alt Marl, des RV Selm-Bork-Olfen,des RV Ostbevern und des RV Saerbeck können sogar in allen vier Disziplinen einer Mannschaft die Daumen drücken.
Unvergleichlichen Teamgeist erleben die Zuschauer bei den Westfälischen Meisterschaften im Voltigieren. Der ultimative Tipp für Fans dieser Sportart ist der Samstagabend. Dann messen sich die Voltigiergruppen in der Kür - ein absolut mitreißendes Erlebnis. Am Sonntag fallen die Entscheidungen in allen Mannschaftsprüfungen, im Westfalen-Championat der drei- und vierjährigen Hengste, Stuten und Wallache sowie in der Westfälischen Meisterschaft der Voltigierer. Am Nachmittag sollte niemand die große Siegerehrung auf dem Hauptplatz verpassen: Alle Teilnehmer der Jugendmannschaften nehmen mit ihren Pferden Aufstellung - ein unvergessliches Bild. Vor zwei Jahren gewann das Team om RV Lützow Selm-Bork-Olfen den dreitägigen Wettkampf um die Provinzial-Jugend-Standarte.

Unterhaltung für die ganze Familie

Auf den "Nebenschauplätzen" der Westfalen-Woche wird von früh bis spät Unterhaltung für die Besucher geboten. Das Just-We Jugendsprecher-Team organisiert im Kinderland wieder etliche Aktionen: vom Schminken über Malen bis hin zu den begehrten Wettbewerben im Miniparcours- Springen. Hundefreunde treffen auf der Westfalen-Woche auf viele Gleichgesinnte und dürfen sich bei den "Helfern auf vier Pfoten" über Hundeerziehung und Hundesport beraten lassen. Ein Foto-Workshop mit dem international bekannten Pferdefotograf Jacques Toffi lockt Amateurfotografen. Eine kleine Ausstellung rund um den Pferdesport sowie viele gastronomische Schmankerl und ein großes Besucherzelt sorgen darüber hinaus für kurzweilige Unterhaltung. Die familienfreundliche Botschaft "Eintritt frei" gilt an allen Veranstaltungstagen. Selbst die Parkplätze und die Tribünenplätze sind kostenfrei.

Westfalen-Woche 2010: Es wird angespannt
Die besten Fahrpferde treffen sich in Münster

Münster (PV). Die Westfalen-Woche in Münster haben sich nicht nur die Reiter, Züchter und Voltigierer ganz dick im Kalender angestrichen, sondern auch die Fahrer. Auf Hochglanz polierte Kutschen, majestätische Pferde und im Sinne der Tradition gekleidete Fahrer bringen Farbe und Flair auf das Gelände. Zwar geht es bei den Fahrprüfungen um Einzeltitel, tatsächlich ist der Fahrsport aber immer eine Mannschaftsleistung. Um ein Gespann bereit zu machen, müssen stets mehrere Leute mit anpacken. Da ist Teamwork gefragt. Auf einem eigens dafür angelegten Platz, etwas abseits vom Hauptgeschehen, findet am Samstag, 24. Juli, ab zwölf Uhr eine Gebrauchsprüfung für Fahrpferde statt. Vier Gespanne gehen an den Start. Ähnlich wie bei den Reitpferdeprüfungen wird hier noch nicht die perfekte Ausführung von den Pferden erwartet, sondern nur die Veranlagung bewertet. Für die jungen Pferde ist es eine gute Gelegenheit, die Turnieratmosphäre kennen zu lernen. Die Distanz zwischen Fahrer und Pferd macht es unerlässlich, dass zwischen den Partnern ein besonders vertrauensvolles Verhältnis besteht. Dieses Zutrauen wird durch die vielen Ablenkungen auf einem Turnierplatz oftmals auf eine harte Probe gestellt. Wer hier die Nerven behält - und das gilt für Mensch und Tier gleichermaßen - hat das Zeug zum Turniersieger.

Der Landestrainer ist gespannt

Gespannt auf die jungen Fahrpferde bei der Westfalen-Woche ist vor allem auch Landestrainer Ludger Schmeing aus Wettringen. "Auch wenn hier sehr gute Fahrer an den Start gehen, von denen sicher einige das Zeug zu Kader-Fahrern haben, ist das an diesem Wochenende für mich nicht ganz so wichtig", sagt der Fahrexperte, der sein Augenmerk auf die Pferde richten will. "Die Atmosphäre ist einzigartig, um zu testen, wie gut die jungen Fahrpferde wirklich sind. Wie sie mit den Ablenkungen von außen klar kommen", erklärt er weiter. Er freut sich, dass die Fahrer in das Geschehen rund ums Pferd in Westfalen eingebunden sind. "Hier auf der Westfalen- Woche zeigt sich alles, was mit Pferden zu tun hat. Da gehören wir Fahrer natürlich mit dazu."

Neben den Prüfungen gibt es in Handorf noch eine Fortbildung für Richter im Fahrsport. Gemeinsam schauen sich die Jungrichter einzelne Fahrten an und beurteilen sie. Im Anschluss werden die Ergebnisse mit denen der Experten verglichen und diskutiert.

Vize-Weltmeister ist am Start

Ebenfalls am Samstagnachmittag findet eine Eignungsprüfung für Fahrpferde statt. Zusätzlich zu einer Dressuraufgabe bewältigen die jungen Fahrpferde hier noch einen Hindernisparcours. Dabei müssen die Fahrer ihre Gespanne zwischen Pylonen hindurch lenken. Wird eine der Pylonen berührt und der darauf liegende Ball fällt herunter, gilt das als Fehler, und es werden Punkte von der Dressurnote abgezogen. Elf Starterpaare haben sich angemeldet - darunter der amtierende Vizeweltmeister der Pony-Einspänner, Franz Josef Lehmkuhl vom RV Emsdetten mit einem jungen Nachwuchshengst. Ihm Konkurrenz macht Landgestütsfahrer und mehrfache Bundeschampionats-Gewinner Christian Koller vom RFV Milte-Sassenberg mit zwei Pferden. Diese Prüfung ist gleichzeitig Qualifikationsprüfung zum Bundeschampionat für Fahrpferde und zum Moritzburger-Fahrchampionat für Fahrponys.

Weitere Infos im Internet unter: www.westfalenwoche.de
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