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Pressemitteilung BoxID: 677028 (Projektgruppe RAW)
  • Projektgruppe RAW
  • Bergstraße 1
  • 27726 Worpswede
  • http://www.raw-photofestival.de
  • Ansprechpartner
  • Hella Hahm
  • +49 (421) 809377-22

RAW 17 Photofestival Worpswede

Die Ausstellung in der Worpsweder Kunsthalle wird verlängert

(lifePR) (Worpswede, ) Wegen des großen Publikumserfolges geht die RAW17-Ausstellung in der Worpsweder Kunsthalle in die Verlängerung. Noch bis zum 5. November 2017 sind Fotografien von Julia Baier, Volkmar Herre, Peter Mathis und Claudia Schiffner zu sehen.

Die Werkreihe Northern Drifting der Berliner Fotografin Julia Baier entstand während Autofahrten durch die isländische Landschaft. Mit der Panoramafunktion ihrer Smartphone-Kamera hat sie dabei experimentelle und ungewöhnliche Ansichten kreiert – halbfiktive Bilder, die unsere Art und Weise, wie wir Natur betrachten, hinterfragen.

Der Österreicher Peter Mathis ist seit rund vierzig Jahren aktiver Bergsteiger. Dass sich seine Sicht auf die Berge in seiner Funktion als Fotograf gewandelt hat, zeigen seine eindrucksvollen Dialoge mit den Alpen. »Ich versuche bewusst einen Schritt zurück zu machen. Nur mit Abstand kann man die wahre Dimension der Berge wirklich erkennen.« Ebenso beeindruckend wie seine Fotografien ist auch das Filmporträt, dass dem Besucher ein tieferes Verständnis für den Blick des Künstlers ermöglicht. 

Linsenlos arbeitet hingegen der aus Stralsund stammende Volkmar Herre. Basierend auf dem naturhaften Abbildprinzip der Camera obscura und einer langen Belichtungszeit verleiht er seinen Werken eine Ästhetik von Schärfe und Unschärfe. Für sein neues Projekt verwendete er eine Belichtungszeit von etwa einem Jahr. Faszinierende Bildspuren sind das Ergebnis auf die Reaktion der Emulsion des Fotopapiers.

Neben den überwiegend schwarz-weißen Landschaftsfotografien dieser drei Fotografen hebt sich die farbige Serie Reminiszenzen der Bremer Fotografin Claudia Schiffner besonders hervor. Die monumentalen Bildinszenierungen spielen mit Zitaten aus der klassischen Kunstgeschichte und nehmen sich Werke der alten Worpsweder Maler zum direkten Vorbild. Die Locations für ihre aufwendigen Bildinszenierungen findet Schiffner zumeist in den seltsam lyrisch verhangenen Moorlandschaften des Worpsweder Umlands.