Hollywood-Schauspieler Nick Nolte zur Behandlung in Düsseldorf: "Wiedergewinn an Lebensqualität" / Kampf der Volkskrankheit Arthrose - Neues über Diagnostik und Therapien

Prof. Dr. Peter Wehling: Aussicht auf Durchbruch in der Diagnose / Neues Forschungsprojekt der Stiftung an der Universität des Saarlandes, Homburg

(lifePR) ( Düsseldorf, )
Die Arthrose entwickelt sich angesichts der zunehmenden Alterung unserer Gesellschaft zu einer immer bedrohlicheren Volkskrankheit. Nach Angaben der Stiftung Molekulare Medizin, die sich die Erforschung und die Behandlung von Gelenkverschleiß-Krankheiten zum Ziel gesetzt hat, sind in Deutschland bereits 10 Millionen Menschen an Arthrose erkrankt. Die Patienten leiden unter großen Schmerzen und büßen Lebensqualität ein. Die Behandlung kostet das deutsche Gesundheitssystem schätzungsweise jährlich bis zu 8 Milliarden Euro.

Nach Erkenntnissen von Prof. Dr. Peter Wehling, Stifter und praktizierender Orthopäde im Stadttor in Düsseldorf, hat es sowohl in der Gentechnik als auch in der Stammzellen-Therapie in den vergangenen fünf Jahren Fortschritte gegeben. Allerdings sind die Therapiemöglichkeiten in diesen Bereichen bislang hinter den hohen Erwartungen zurückgeblieben.

Große Fortschritte in der Molekularen und Personalisierten Orthopädie (M&P)

Große Fortschritte konnten allerdings im Bereich der Molekularen und Personalisierten (M&P) Orthopädie erzielt werden. Dabei werden Proteine zur Injektionstherapie eingesetzt, so zum Beispiel neuartige Wachstumsproteine (z.B. TGF-ß oder BMP) sowie entzündungshemmende Proteine (z.B. Nfkappa B-Hemmer). Diese Therapie-Formen befinden sich derzeit in unterschiedlichen Kombinationen in der klinischen Anwendung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Therapien bieten sie enorme Vorteile. Denn mit ihrer Hilfe werden erstmals Eingriffe in den Krankheitsprozess selbst möglich, während bisher vor allem eine Schmerzreduzierung im Vordergrund der Therapien stand. Das zur Schmerzreduzierung eingesetzte Kortison beschleunigt sogar in einigen Fällen den Krankheitsverlauf.

Prof. Dr. Peter Wehling: "Die neuartigen M&P-Therapien können für einen Teil der Patienten eine konkrete Hoffnung werden, ihr selbstbestimmtes und schmerzfreies Leben zurückzugewinnen. Das ist das Ziel aller wissenschaftlichen und medizinischen Disziplinen, die daran mitwirken." Deutsche Forscher arbeiten zusammen mit Wissenschaftlern und Medizinern aus den USA an den Grundlagen, allen voran die University of North Carolina.

Durchbruch in der Therapievorhersage erwartet / hohe Nachfrage in den USA

Deutlich schneller als in der wissenschaftlichen Literatur erwartet rechnet die Stiftung zudem mit Durchbrüchen in der Therapievorhersage. Neue gendiagnostische Verfahren erlauben dem Arzt eine sehr genaue und effiziente Diagnose als Basis für die richtige Behandlung der Arthrose. Damit verbessert sich die Chance auf einen Therapie-Erfolg deutlich. Da unnötige Therapien vermieden werden, kann der neue Test auch einen Beitrag zur Kosteneinsparung im Gesundheitswesen leisten.

Als einer von zahlreichen bekannten Schauspielern und Musikern aus den USA lässt sich Nick Nolte in der Düsseldorfer Praxis von Prof. Dr. Peter Wehling seit sieben Jahren behandeln. Mittels der neuartigen Therapieformen hofft er, auf weitere künstliche Gelenke vollständig verzichten zu können. Nick Nolte erklärte dazu: "Die Düsseldorfer Therapie gibt es nach meiner Kenntnis nicht in den USA. Bei einem meiner Kniegelenke konnten wir den Kniegelenkersatz über mehrere Jahre hinauszögern. Bei dem anderen Kniegelenk haben wir den Krankheitsprozess jetzt seit fünf Jahren stoppen können, so dass ein neues Kniegelenk nicht erforderlich ist. Das ist für mich verbunden mit dem Wiedergewinn von Lebensqualität."

Aufgrund der hohen Nachfrage nach der medizinischen Innovation aus Deutschland wird Prof. Dr. Peter Wehling in Kürze eine Partner-Praxis in Los Angeles eröffnen, um direkt vor Ort die Arthrose-Therapie und -diagnose anbieten zu können.

Neues Forschungsprojekt der Stiftung

Die Stiftung Molekulare Medizin hat sich zum Ziel gesetzt, die Erforschung der Ursachen, der Diagnose und der Behandlung von Arthrose durch die Molekulare Medizin zu unterstützen und die Öffentlichkeit über Therapie-Möglichkeiten zu informieren. An der Universität des Saarlandes in Homburg hat die Stiftung Molekulare Medizin in diesen Tagen ein Forschungsprojekt freigegeben, von dem man sich weitere Erkenntnisse über die Mechanismen der Arthrose-Entstehung und ein besseres Verständnis für neuartige Therapieansätze erhofft. Gefördert wird Prof. Dr. Henning Madry mit seinen Arbeiten zu molekularen Zellmechanismen.
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