Symphonische Dichtungen in der Elbphilharmonie

Liszts Faust-Symphonie und Richard Strauss' Tod und Verklärung im Philharmonischen Konzert

(lifePR) ( Hamburg, )
Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg präsentiert unter der Leitung von Dirigent Frank Beermann gemeinsam mit dem Symphonischen Chor Hamburg und dem Tenor Brenden Gunnell die „Faust-Symphonie“ von Franz Liszt und Richard Strauss‘ „Tod und Verklärung“. Die Konzerte am 15./16. März sind ausverkauft; Restkarten gibt es ggf. im Kartenservice der Staatsoper und an der Tageskasse der Elbphilharmonie.

Zahlreiche Künstler stellten sich bereits der schöpferischen Auseinandersetzung mit Goethes Faust, einem der bedeutendsten Themen deutscher Literatur. Einen ungewöhnlichen Ansatz wählte Franz Liszt, als er sich nach seinem Leben als Virtuose in Weimar niedergelassen hatte. Dort entwickelte er die symphonische Dichtung, eine zur damaligen Zeit neue Charakterdarstellung von Literatur in der Orchestermusik. Auf diesem Wege schuf er 1854 seine „Faust-Symphonie“. Liszts Werkkonzeption zielte nicht auf das Handlungsdrama, er schuf vielmehr drei „Charakterbilder“ in Gestalt und formaler Anlehnung an drei Symphoniesätze: Faust, Gretchen und Mephisto. Im chorischen Finale werden unter Einbeziehung eines Männerchores und eines Tenorsolos Goethes Schlussverse „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis“ zitiert.

Im ersten Teil des Konzerts steht „Tod und Verklärung“ von Richard Strauss auf dem Programm. Darin setzte sich der noch junge Komponist mit den letzten Momenten im Dasein eines Künstlers auseinander und illustrierte eine pulsierende symphonische Dichtung ohne literarische Vorlage.

Der mit dem Echo Klassik ausgezeichnete Dirigent Frank Beermann beschäftigt sich schon seit Jahren mit den symphonischen Werken von Richard Strauss und hat sich mit seinen viel beachteten Wagner-Interpretationen einen Namen gemacht.

Jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn gibt es eine Einführung mit Alexander Meier-Dörzenbach.

7. Philharmonisches Konzert
So. 15. März 2020, Elbphilharmonie, Großer Saal, 11.00 Uhr
Mo. 16. März 2020, Elbphilharmonie, Großer Saal, 20.00 Uhr

Richard Strauss: „Tod und Verklärung“ Tondichtung für großes Orchester op. 24
Franz Liszt: Eine Faust-Symphonie für Tenor, Männerchor und Orchester

Frank Beermann, Dirigent
Brenden Gunnell, Tenor
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Restkarten von 12-65 Euro sind ggf. erhältlich im Kartenservice der Hamburgischen Staatsoper, online unter www.staatsorchester-hamburg.de sowie an den Konzerttagen in der Elbphilharmonie.
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