Geschäftsjahr 2010/11

Zufriedenstellende Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis / Buchbereich von Strukturwandel beeinflusst / Dividende von 1,10 Euro auf Vorjahresniveau

(lifePR) ( Hagen, )
Geschäftsjahr 2011/12

- Positives Weihnachtsgeschäft führt zu guter Basis für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres
- Multichannel weiterhin große Chance für die DOUGLAS-Gruppe
- Buchbereich vor großen Herausforderungen

"Die DOUGLAS-Gruppe hat sich auch im Geschäftsjahr 2010/11 zufriedenstellend entwickelt. Der Konzernumsatz stieg um 1,7 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Wir hatten uns eine Umsatzsteigerung zwischen 2 und 4 Prozent zum Ziel gesetzt. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erreichte mit 138 Millionen Euro unser Ergebnisziel von knapp 140 Millionen Euro. Unsere EBT-Marge stieg auf 4,1 Prozent nach 4,0 Prozent im Vorjahr", fasste Dr. Henning Kreke, Vorstandsvorsitzender der DOUGLAS HOLDING AG, auf der heutigen Bilanz-Pressekonferenz in Düsseldorf das abgelaufene Geschäftsjahr zusammen.

Die Gründe für die leichte Zielunterschreitung beim Umsatz lagen, laut Kreke, neben der schwachen Entwicklung in einigen Auslandsmärkten vor allem im Buchbereich. "Dort vollzieht sich gerade weltweit ein gravierender Strukturwandel, der sich auch bei der Umsatzentwicklung von Thalia bemerkbar macht. Daher wurden die Planzahlen unserer Buchsparte recht deutlich unterschritten", so Kreke weiter.

Zufrieden zeigte er sich mit der Entwicklung der DOUGLAS-Gruppe in Deutschland: "In unserem wichtigen Heimatmarkt Deutschland konnten wir erfreulicherweise ein Umsatzplus von 4 Prozent erzielen. Hier legten vor allem unsere deutschen Douglas-Parfümerien und Christ-Juweliergeschäfte kräftig zu und konnten weitere Marktanteile hinzugewinnen."

Die Auslandsumsätze der DOUGLAS-Gruppe lagen um 2,5 Prozent unter dem Vorjahr. Dieser Rückgang ist insbesondere auf die Marktaustritte von Douglas aus Russland, den USA und Dänemark zurückzuführen. Bereinigt um diese Länder konnte der Auslandsumsatz um 1,9 Prozent gesteigert werden - ein erstes Indiz dafür, dass die DOUGLAS-Gruppe auch im Ausland offenbar wieder auf dem richtigen Weg ist.

Auch bei einer wichtigen Finanzkennziffer entwickelte sich die DOUGLAS-Gruppe zufriedenstellend. Der Free Cash Flow - der Saldo aus Mittelzuflüssen und Mittelabflüssen aus laufender Geschäfts- und Investitionstätigkeit - lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 127 Millionen Euro nach 128 Millionen Euro im Vorjahr.

Die Investitionen lagen im Geschäftsjahr 2010/11 mit 117 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau. Investiert wurde in die Eröffnung von insgesamt 64 neuen Filialen, die Erweiterung und Modernisierung des bestehenden Filialnetzes und den Ausbau der eCommerce-Aktivitäten. Allerdings ging die Anzahl der Filialen im In- und Ausland aufgrund des Verkaufs der 32 russischen Parfümerien und 72 Filialschließungen von 1.973 auf 1.928 Filialen leicht zurück.

"Alles in allem hat sich die DOUGLAS-Gruppe im Geschäftsjahr 2010/11 ordentlich entwickelt", so das Resumée von Dr. Henning Kreke, der ergänzte: "Daran haben unsere über 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den größten Anteil. Sie haben mit ihrer Herzlichkeit, Kompetenz und Servicebereitschaft unsere Kundinnen und Kunden einmal mehr von unseren attraktiven Fachgeschäften überzeugt und sie gleichzeitig für das einfache und bequeme Einkaufen in unseren Online-Shops begeistert. Für dieses großartige Engagement möchte ich mich - auch im Namen meiner Vorstandskollegen - ganz herzlich bei allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedanken."

Die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsbereichen

Die Douglas-Parfümerien behaupteten im Geschäftsjahr 2010/11 ihre führende Marktposition in Europa. Die Zahl der Parfümerien ging zwar - insbesondere wegen der Veräußerung der 32 russischen Parfümerien - von 1.205 auf 1.168 zurück. Dennoch erzielte Douglas mit 1,9 Milliarden Euro Umsätze auf Vorjahresniveau.

Im wichtigen Heimatmarkt Deutschland bauten die 446 Douglas-Parfümerien ihre Marktführerschaft mit einem Umsatzplus von 4,6 Prozent auf über 990 Millionen Euro weiter aus.

Die Umsatzentwicklung in den verschiedenen Auslandsmärkten verlief dagegen unterschiedlich. Während sich Douglas in den Niederlanden, in Österreich und der Türkei positiv entwickelte, konnten sich die Parfümerien in Spanien, Portugal und Kroatien den Auswirkungen der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise nicht entziehen. Insgesamt lagen die Umsätze der 722 Douglas-Parfümerien im Ausland mit knapp 890 Millionen Euro um 4,7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Auf Basis des aktuellen Länderportfolios - also bereinigt um die Marktaustritte aus Russland, USA und Dänemark - konnten die Auslandsumsätze allerdings um 0,7 Prozent gesteigert werden.

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