Samstag, 18. November 2017


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Unwetter in Deutschland: Extrem starke, konzentrierte Gewitterzellen und 36.705 Blitze am 1. August 2017

München, (lifePR) - Am gestrigen Dienstag warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor starken Unwettern in weiten Teilen Deutschlands. Zu Recht, wie die Messungen des renommierten Münchner Blitzortungsunternehmen nowcast ergeben haben. Seit 2006 erfassen die Experten mit ihrem hochpräzisen Blitzortungssystem LINET (Lightning Detection Network) in weiten Teilen der Welt die Boden- und Wolkeblitze und liefern ihre Daten dabei auch an den DWD. Ab dem späten Nachmittag entluden sich die aus Frankreich kommenden, teils extrem stark konzentrierten Gewitterzellen vor allem über Süd- und Ostdeutschland. Insgesamt 36.705 Blitze ab einer Stärke von 5kA (orientiert an der internationalen Norm IEC 62858) wurden von den Messgeräten registriert.

Landkreis Görlitz am stärksten betroffen

Am stärksten vom gestrigen Unwetter betroffen waren die Landkreise Görlitz, Weilheim-Schongau, Ostallgäu, Meißen und der Erzgebirgskreis. Bis zu 1.760 Mal blitzte es hier mit einer Stromstärke von mehr als 5kA.

Auch 2017 mehr Blitze als im Vorjahr? Nach den heftigen Gewittern am 1. August ist der Jahreswert aus 2016 mit 639.508 Blitzen schon fast erreicht: 598.460 Blitze hat nowcast im diesem Jahr bereits nachgewiesen.

Das Prinzip der Blitzortung

Das Blitzortungssystem LINET mit seiner patentierten dreidimensionalen Messmethode von nowcast misst mit hochempfindlichen Sensoren die elektromagnetische Strahlung, die von Blitzen ausgeht. Diese erreicht die Sensoren zu unterschiedlichen Zeitpunkten, sodass der Blitz durch Berechnungen genauestens geortet werden kann. LINET misst nicht nur die Position, sondern auch Stärke und Polarität von Blitzen und insbesondere die Höhe von Wolkeblitzen, die für die Bestimmung der Stärke eines Gewitters essentiell ist. Durch Messungen im Hochpräzisionsbereich ab einer Stromstärke von 1kA erfasst nowcast auch schwache Blitze weit unterhalb der üblichen internationalen Norm IEC 62858, die nur Blitze ab 5kA berücksichtigt.

Das Besondere an nowcast

Im Jahr 2002 gründete Prof. Dr. Hans-Dieter Betz die nowcast GmbH. Das Blitzortungssystem LINET, bekannt geworden durch seinen patentierten 3DAlgorithmus, hat sich innerhalb kürzester Zeit zum Premiumanbieter seiner Branche entwickelt. Durch die stetige Weiterentwicklung der Technik ist die Präzision, mit der nowcast Blitze und Gewitter orten kann, einmalig. In Deutschland erfasst nowcast derweil mit 29, europaweit mit 150 und weltweit mit über 600 Sensoren seine Blitzdaten. Zu den zahlreichen, jahrelangen Kunden gehören in Deutschland der Deutsche Wetterdienst (DWD), Schadensversicherer wie die Allianz, die Bundeswehr, sowie weltweit nationale Wetterdienste, Energieversorger, die Luft- und Raumfahrt, Open Air Veranstalter, Freizeitparks, Golfplätze, die Schifffahrt und Flughäfen. nowcast stellt seinen Kunden aber nicht nur Blitzdaten in Echtzeit und deren Analyse zur Verfügung, sondern ermöglicht Kunden auch den Kauf eines eigenen, unabhängigen, zuverlässigen Blitzortungssystems ‚LINET systems’ mit Hard- und Software.

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