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Pressemitteilung BoxID: 538564 (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr)
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Staatssekretärin Daniela Behrens zum nächsten "Dialogforum Schiene Nord": "Gutachten des Bundes ist eine der Diskussionsgrundlagen für die nächsten Monate"

(lifePR) (Hannover, ) Das "Dialogforum Schiene Nord" wird mit der kommenden Sitzung am Freitag intensiv in die inhaltliche Diskussion einsteigen. Daniela Behrens, Staatssekretärin im niedersächsischen Verkehrsministerium, dankte dem Bund in diesem Zusammenhang für die Bereitstellung der gutachterlichen Unterlagen zu den im Raum stehenden Trassenvarianten: "Jetzt haben wir, wenn auch leider ein bisschen spät, eine der Diskussionsgrundlagen für die kommenden Monate auf dem Tisch liegen und das Dialogforum kann sich intensiv damit beschäftigen. Es ist auch gut, dass die Gutachter am Freitag anwesend sind und Rede und Antwort stehen werden. Denn natürlich gibt es zum jetzigen Zeitpunkt noch sehr viele offene Fragen, die geklärt werden müssen. Zu betonen ist in diesem Zusammenhang, dass dieses Gutachten keine Vorfestlegung auf eine der Trassen bedeutet. Das Dialogforum dient dazu, die Trassenführung herauszufinden, die die größtmögliche gesellschaftliche Akzeptanz findet. Bei diesem Ziel bleibt es selbstverständlich. In diesem Sinne ist die gutachterliche Empfehlung Grundlage der weiteren Debatte, und nicht ihr Ergebnis."

Behrens betont weiter, dass der vorliegende Gutachterbericht über das übliche Verfahren der Bundesverkehrswegeplanung in diesem Stadium hinausgehe. Er stelle einen Beitrag zur Diskussion im Dialogforum dar. Insbesondere betont der Gutachter, dass es sich um vorläufige Bewertungen handelt, die sich durch Optimierungen einzelner Alternativen noch deutlich verändern können.

Die Staatssekretärin abschließend:

"Neben der notwendigen Wirtschaftlichkeit werden die Alternativen in den kommenden Forensitzungen thematischen Betrachtungen unterzogen, wie z.B. Lärmbelastung, Flächenverbrauch etc. Abschließende Bewertungen sind daher erst nach Betrachtung aller Themenfelder möglich - am Ende des Dialogprozesses."