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Pressemitteilung BoxID: 349770 (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr)
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Spatenstich des 2. Bauabschnitts des Hafens Spelle-Venhaus - Bode: "Binnenhäfen sind Chance für wirtschaftliche Prosperität und Arbeitsplätze."

(lifePR) (Spelle/Emsland, ) Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Jörg Bode hat heute gemeinsam mit Reinhard Winter, Landrat des Landkreises Emsland, und dem Samtgemeindebürgermeister von Spelle, Bernhard Hummeldorf, den symbolischen ersten Spatenstich des 2. Bauabschnittes des Hafens Spelle-Venhaus gesetzt.

In seiner Rede betonte Bode die Bedeutung von Binnenhäfen, wie dem in Spelle, für die regionale Wirtschaft. "Mittlerweile hängen insgesamt in Niedersachsen über 36.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt von unseren Binnenhäfen ab. Es ist für Niedersachsen deshalb unverzichtbar, dass alle wichtigen Wasserstraßen möglichst durchgehend für die aktuellen Schiffsgrößen ausgebaut werden", so Bode. Niedersachsen habe deshalb in der Vergangenheit erhebliche eigene Investitionsmittel zur Verfügung gestellt, um die vom Bund geplanten Maßnahmen zu beschleunigen. "Während sich LKW und Bahn den Kapazitätsgrenzen nähern, kann das Binnenschiff noch große Transportmengen zusätzlich aufnehmen." Dieses "Jahrhundertprojekt für die Samtgemeinde Spelle" sei deshalb ein wichtiger Meilenstein für eine künftige positive Entwicklung der Samtgemeinde und der ganzen Wirtschaftsregion Ems-Achse.

Im Rahmen des 2 Bauabschnittes werden etwa 28 ha zusätzliche Gewerbeflächen geschaffen sowie in einem "Parallelhafen" weitere Umschlagplätze auf 720 m Länge und 20 m Breite für 5 Europaschiffe oder 4 Großmotorgüterschiffe neu gebaut. Die Kosten für diesen Bauabschnitt belaufen sich auf 11,2 Mio. Euro. In einem nächsten Schritt im kommenden Jahr soll der Hafen noch eine neue, direkte Gleisanbindung erhalten. Ende 2013 sollen voraussichtlich alle Bauabschnitte fertig gestellt werden.

"Mit der direkten Anbindung an den Dortmund-Ems-Kanal und an die B 70, der Nähe zur A 30 und einem direkten Bahnanschluss, also einer 'trimodalen Anbindung', entstehen hier aus infrastruktureller Sicht hervorragende Gewerbeflächen", so Bode weiter. "Das, was in Spelle passiert, ist mutig und zukunftsweisend."