Mittwoch, 22. August 2018


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Olaf Lies freut sich über großen Verhandlungserfolg des Ministerpräsidenten: "Endlich Planungssicherheit für die Offshore-Windenergie"

Hannover, (lifePR) - Heute ist ein wichtiger Tag für die Offshore-Branche in Niedersachsen. Gemeinsam mit dem Ministerpräsidenten hat Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies heute Vormittag in Berlin ein Gespräch mit dem Bundesumweltminister, Vertretern der Offshore-Industrie, Investoren und Banken geführt. Vereinbart wurde der entscheidende Schritt, um der Branche und Investoren die nötige Planungssicherheit zu geben - die Verlängerung des so genannten Stauchungsmodells um zwei Jahre.

Lies zu der Vereinbarung: "Auch der vereinbarte Ausbaupfad bis 2020 entspricht der Forderung aus unserem Cuxhavener Appell der fünf norddeutschen Länder vom 26. August. Damit gibt es verlässliche und umsetzbare Ziele. Die vereinbarten 6,5 Gigawatt werden wir schaffen und damit endlich auch die Arbeitsplätze an der Küste sichern und wieder neue schaffen können. Damit können wir bis zum Abschalten des letzten Kernkraftwerkes im Jahr 2022 etwa zwei Drittel des Atomstroms durch Offshore-Windenergie verlässlich ersetzen. Mit dem weiteren Pfad haben wir bis 2030 mindestens 15 Gigawatt installierter Leistung in Nord- und Ostsee. Das sind dann ca. 40 große Windparks, die allein in der deutschen Außenwirtschaftszone gebaut werden. Diese Windparks werden 15 Millionen Haushalte mit Strom versorgen können."

"Die Beharrlichkeit des Ministerpräsidenten hat in den Verhandlungen zum Erfolg geführt", erklärte Lies am Nachmittag in Hannover. Für den Wirtschaftsminister bedeutet die heute getroffene Entscheidung den lange erhofften Durchbruch für die Offshore-Industrie im Norden und insbesondere für Niedersachsen. Jetzt werden den Betreibern bis zum 31.12.2019 weiterhin für die ersten acht Jahre 19 Cent pro eingespeister Kilowattstunde vergütet. Zudem wurde vereinbart, gleich Anfang des kommenden Jahres in Berlin einen entsprechenden Kabinettsbeschluss zur Umsetzung der in der Koalitionsvereinbarung getroffenen Lösung zu fassen.
 
"Damit ist es uns gelungen, alle Zielsetzungen aus dem Cuxhavener Appell der norddeutschen Länder umzusetzen. Die Offshore-Energie ist und bleibt ein wesentlicher Pfeiler der Energiewende", betonte Lies. Der Minister ist überzeugt, dass der Verhandlungserfolg Arbeitsplätze und Investitionen in der Küstenregion schaffen wird und langfristig sichert. Denn der Ausbau der Windenergie soll auch nach 2030 kontinuierlich weitergeführt werden.

"Für Niedersachsen ist damit auch eine wichtige Grundlage für die weiteren Investitionen in die Hafeninfrastruktur geschaffen worden. Wir werden jetzt intensiv die notwendigen Projekte in den Blick nehmen. Die Arbeit der letzten Monate und die Verhandlungen in Berlin haben sich gelohnt. Denn Banken, Investoren und die Industrie haben uns heute im Gespräch signalisiert, dass der jetzt definierte Weg auch für sie die notwendige Grundlage für die weitere Planungs- und Investitionsentscheidungen ist. Es ist ein guter Tag für die Offshore-Industrie, für die Niedersächsische Wirtschaft und für die Energiewende in Deutschland", so Lies abschließend.

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