Hafenhinterlandverkehr: Niedersachsen und Bremen prüfen weitere Verbesserungen bei Schienenverbindungen

(lifePR) ( Hannover, )
Niedersachsen und Bremen haben sich darauf verständigt, neben einer weiteren Ertüchtigung des Knotens Bremen auch die Führung von Güterzügen über das Netz der EVB zu prüfen. Dies soll im Rahmen einer gemeinsamen Studie erfolgen.

Auf Anregung des DB-Konzernbevollmächtigten für Niedersachsen und Bremen, Ulrich Bischoping, hatten sich die Beteiligten zu einer gemeinsamen Bereisung der EVB-Strecke von Rotenburg über Bremervörde nach Bremerhaven getroffen, um sich ein Bild von der privaten Bahnstrecke und deren Möglichkeiten zu machen. Mit dabei waren unter anderem der parlamentarische Staatssekretär Enak Ferlemann für den Bund und Bremens Bürgermeister Jens Böhrnsen, das Land Niedersachsen war durch den Referatsleiter Verkehrspolitik im Wirtschaftsministerium, Hans-Peter Wyderka, vertreten.

Aus niedersächsischer Sicht haben zunächst weitere Steigerungen der Leistungsfähigkeit des Schienenknotens Bremen Priorität. Daneben setze man jedoch auch auf eine Nutzung der vorhandenen eingleisigen Bahnstrecke der EVB. Hierfür wurden in den vergangenen Jahren seitens des Landes erhebliche Anstrengungen unternommen. So wurde der Bahnkörper umfangreich erneuert. Insgesamt flossen dabei 37 Millionen Euro in die Verbesserung der Gleise und Brücken. Mit weiteren elf Mio. Euro wurden die Leit- und Sicherungstechnik ertüchtigt. Bis Ende nächsten Jahres wird das Land Niedersachsen weitere Maßnahmen zur Ertüchtigung und Kapazitätssteigerung unterstützen.

Minister Olaf Lies hat sich während seines aktuellen China-Aufenthaltes von den Ergebnissen der heutigen Bereisung unterrichten lassen. Er erklärte: "Für die Zukunft erwarten wir bei weiteren Ausbaumaßnahmen auch finanzielles Engagement des Bundes. Schließlich erspart sich der Bund durch die Verbesserung der EVB-Strecken hohe Investitionen in bundeseigene Bahnstrecken. Künftig können bis zu 20 Zugpaare im Güterverkehr (Hin- und Rückfahrt) die EVB-Strecke nutzen. Das würde den Knoten Bremen bereits erheblich entlasten - und kann damit einen wichtigen Beitrag zur Abwicklung des Hafenhinterlandverkehrs leisten."
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