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Pressemitteilung BoxID: 348426 (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr)
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Einigung beim Personenbeförderungsgesetz - Bode: "Fernbuslinien schaffen ein neues Mobilitätsangebot im Fernverkehr."

(lifePR) (Hannover, ) Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode hat den heutigen Kompromiss zum Personenbeförderungsgesetz begrüßt. "Im Kern des Kompromisses steht für mich die Liberalisierung des Fernbuslinienverkehrs. Damit ist der Weg frei für neue Mobilitätsangebote im Fernverkehr", betonte Bode am Rande der Sitzung des großen Landesvorstandes des Gesamtverbandes Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN). "Insbesondere für Reisende mit engem finanziellen Budget können diese Linien eine echte Alternative sein. Genauso entsteht aber nun auch die Chance, Regionen, die bisher nicht optimal mit überregionalen Angeboten ausgestattet waren, künftig besser anzubinden."

Bode lobte außerdem, dass Fernbuslinien nur genehmigt werden dürfen, wenn der Haltestellenabstand mindestens 50 km oder die Reisezeit eine Stunde beträgt: "So werden die bestehenden Regionalverkehrsverbindungen auf der Schiene nicht gefährdet."

Teil des Kompromisses sei darüber hinaus, eine vollständige Barrierefreiheit bis zum 01.01.2022 zu erreichen. Ab 1.1.2016 müssen außerdem bereits zwei Rollstuhlplätze in jedem neu angeschafften Busse angeboten werden, ältere Modelle müssen bis zum 31.12.2019 nachgerüstet werden. Bode dazu: "Das ist besonders wichtig, um auch mobilitätseingeschränkten Reisenden die Perspektiven und Möglichkeiten dieses neuen Angebotes zu eröffnen."