Zukunft der Kompetenzzentren für die regionale Lehrkräftefortbildung in Niedersachsen gesichert

Land, Universitäten, Ostfriesische Landschaft und Partner aus der Erwachsenenbildung unterzeichnen Verwaltungsvereinbarung

(lifePR) ( Hannover, )
Auch in Zukunft können sich niedersächsische Lehrkräfte in den zwölf regionalen Kompetenzzentren qualitativ hochwertig und regional gut erreichbar fortbilden. Die Grundlage hierfür bilden die Verwaltungsvereinbarungen zwischen dem Niedersächsischen Kultusministerium, den niedersächsischen Universitäten mit Lehramtsausbildung und den Kooperationspartnern aus der Erwachsenenbildung sowie der Ostfriesischen Landschaft, die jetzt fortgeschrieben und von den Beteiligten erneut unterzeichnet wurden.

Seit 2012 übernehmen die regionalen Kompetenzzentren die pädagogischen, fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Fortbildungsangebote für die niedersächsischen Lehrkräfte. Durch diese Angebote sollen die allgemein bildenden Schulen bei der Entwicklung und Sicherung der Qualität ihrer unterrichtlichen und organisatorischen Arbeit unterstützt werden. Aufgabe der Kompetenzzentren ist es ferner, Lehrkräfte auf aktuelle Aufgaben vorzubereiten, wie zum Beispiel die schulische Inklusion oder die Sprachförderung. Mit der aktuellen Verwaltungsvereinbarung wird das erfolgreiche Modell der Lehrkräftefortbildung in Niedersachsen über die Kompetenzzentren nun unbefristet fortgesetzt.

„Ich danke den Partnern für Ihr Engagement und für die gute Zusammenarbeit. Wir alle haben ein großes gemeinsames Interesse daran, dass die Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer auch in Zukunft auf hohem Niveau sichergestellt ist. Das gelingt mit diesen Vereinbarungen", sagt Niedersachsen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt.

Die Kompetenzzentren der regionalen Lehrkräftefortbildung sind den niedersächsischen Universitäten mit Lehramtsausbildung in Braunschweig, Göttingen, Hannover, Hildesheim, Lüneburg, Oldenburg, Osnabrück und Vechta sowie der Ostfriesischen Landschaft in Aurich zugeordnet. In enger Kooperation mit der Universität Vechta bestehen am Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen sowie der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg weitere Kompetenzzentren. Die Universität Lüneburg kooperiert mit dem Evangelischen Bildungszentrum in Bad Bederkesa.

Jedes Kompetenzzentrum ist für einen festgelegten regionalen Landesteil zuständig und für die Entwicklung, Organisation, Durchführung und Evaluation der von ihm angebotenen regionalen Fortbildung für öffentliche Schulen verantwortlich. Das Angebot richtet sich an die niedersächsischen Lehrkräfte der öffentlichen Schulen und die zum Dienst an Ersatzschulen beurlaubten Lehrkräfte, das sonstige pädagogische Personal der öffentlichen Schulen sowie an die Ausbilderinnen und Ausbilder der Studienseminare.

Das Land fördert die Kompetenzzentren über die Abordnung von 13 Lehrkräften als Fortbildungsbeauftragte sowie 730.000,00 € jährlich für die persönlichen und sächlichen Verwaltungsausgaben. Die Qualitätsverantwortung für die regionale Lehrkräftefortbildung seitens des Landes trägt das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) in Hildesheim in enger Kooperation mit der Niedersächsischen Landesschulbehörde.
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