Montag, 23. Juli 2018


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Lebensmittel für Vegetarier und Veganer sollen besser gekennzeichnet werden

Land fordert klare EU-weite Definitionen

Hannover, (lifePR) - Die niedersächsische Landesregierung hat in ihrer Sitzung am (heutigen) Dienstag beschlossen, mit einer Bundesratsinitiative für eine bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln für vegetarisch und vegan lebende Menschen ein deutliches Zeichen für den Verbraucherschutz zu setzen. Verbraucherschutzminister Christian Meyer hält es für notwendig, schnell einheitliche Standards zu schaffen, da sich immer mehr Menschen vegetarisch oder vegan ernähren.

Die aktuellen Vorschriften ermöglichten es derzeit nicht, sich ausreichend über "versteckte" tierische Bestandteile oder Inhaltsstoffe zu informieren. So müsse beispielsweise auf der Verpackung eines Apfelsaftes nicht ausgewiesen werden, wenn zu dessen Herstellung tierische Proteine verwendet wurden. Dafür bedürfe es einer klaren Kennzeichnung mit europaweit gültigen Definitionen für vegetarisch und vegan, sagte Meyer.

Mit der Bundesratsinitiative soll die Bundesregierung aufgefordert werden, in Zusammenarbeit mit den Ländern Definitionen zu erarbeiten, die anschließend der Europäischen Kommission vorgelegt werden. Ziel ist eine möglichst zügige, europaweite Grundlage zur besseren Kennzeichnung von vegetarischen und veganen Lebensmitteln.

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