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Pressemitteilung BoxID: 107204 (Niederländisches Büro für Tourismus & Convention (NBTC))
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Taschenmuseum Hendrikje

Tempel für Trageaccessoires

(lifePR) (Köln, ) Manche Frauen haben ihr persönliches kleines Taschenmuseum in ihren eigenen vier Wänden eingerichtet - aber nirgendwo wird dem Accessoire wohl so gehuldigt wie im Tassenmuseum Hendrikje (deutsch: Taschenmuseum) an der Herengracht in Amsterdam. Der Taschen-Tempel verzückt Liebhaber von Trage-Accessoires.

Das Museum befindet sich in einem wunderschönen Gebäude aus dem Jahr 1664, das in der Herengracht direkt hinter dem Platz Rembrandtplein liegt. Dort wird die Entwicklung der Tasche vom 16. Jahrhundert bis in die heutige Zeit in einer liebevoll gestalteten Dauerausstellung nachgezeichnet. Die Kollektion erstellt ein faszinierendes Bild der Entwicklung der Tasche hinsichtlich Funktion, Form, Material und Dekoration im Laufe der Jahrhunderte. Gründerin des im Juni 2007 in Amsterdam eröffneten Museums ist Hendrikje Ivo.

Modell aus "Sex and the City"

Die Taschenmode unterlag, ebenso wie die anderen Kleidungsstücke, der Mode und dem Zeitgeschmack. Als es beispielsweise noch keine Taschen in Hosen und Mänteln gab, trugen auch die meisten Herren Handtaschen bei sich. Durch die Emanzipation der Frau nahm in den 1920er Jahren die Verwendung von Kosmetikartikeln zu, worauf sich die Form der kleinen Begleiter diesen Entwicklungen anpasste. Später mutierten sie scheinbar zu halben Zitronen, Häusern und Cola-Dosen - die Damenwelt war begeistert. Einige dieser ungewöhnlichen Exponate sind natürlich in dem Museum zu bewundern. Darunter ist übrigens auch ein "Cupcake", eine Tasche in Form einer Torte von Judith Leiber. Das Modell wurde durch einen kurzen TV-Auftritt in der Serie "Sex and the City" weltberühmt.

Sonderausstellungen Neben der Dauerkollektion wartet das ungewöhnliche Museum auch mit diversen Wechselausstellungen auf. So zeigt dort momentan (bis 23. August) die Ausstellung "Wilde Taschen", warum Tiere Inspirationsquellen der Designwelt sind. Die Haut der meisten Arten wird seit langer Zeit auch zu Hand- und Damentaschen verarbeitet. Zudem werden Tiere häufig dekorativ oder symbolisch auf Taschen und Portemonnaies angebracht. Zu bestaunen sind in der Ausstellung aber auch witzige Exemplare, die beispielsweise in Form eines Hündchens gestaltet sind.

Die Ausstellung "Tierische Taschen" ist darüber hinaus eine Trendschau für den Sommer 2009. Ein afrikanischer Einfluss rückt deutlich in den Vordergrund. Besucher sehen neben den epochalen Taschen auch modernes Design mit exotischen Tierdrucken oder Tarnfarben und teilweise mit Zähne und Federn als Accessoires.

Vom 7. September 2009 bis 21. Februar 2010 widmet sich im Tassenmuseum Hendrikje die Ausstellung "Made in Britain" Entwürfen britischer Designer, darunter Vivienne Westwood, Stella McCartney, Alexander McQueen en Lulu Guiness.

Museumsladen & Café

Wer nach dem Museumsbesuch gerne seine persönliche Taschensammlung erweitern möchte, hat dazu im Museumsladen Gelegenheit, wo sich eine große Kollektion niederländischer und ausländischer Designer findet. Außerdem wird im Geschäft ein großes Sortiment an Postkarten, Büchern und Geschenkartikeln angeboten. Das Buch "Taschen" weist mehr als 500 wunderschöne Farbfotografien von Taschen und Modezubehör aus der Kollektion des Taschenmuseums Hendrikje auf.

Das stimmungsvolle Museumscafé befindet sich an der Gebäuderückseite mit Aussicht auf den historischen Garten des Museums.

Tassenmuseum Hendrikje, Herengracht 573, Amsterdam, Tel.: +31(0)20/5246452, E-Mail: info@tassenmuseum.nl, Öffnungszeiten: Täglich von 10 bis 17 Uhr.

www.tassenmuseum.nl