Oberpfälzer "Holzuniversität": Eine Pyramide für den Bayerischen Wald

An der Fachakademie für Raum- und Objektdesign in Cham entwickeln die "Holzdesigner" von morgen neue Einsatzmöglichkeiten für den beliebten Werkstoff

(lifePR) ( Cham, )
Von einer gigantischen Pyramide mitten in der Oberpfalz bis zum Präsentationsregal für die erlesenen Produkte des Starkochs Johann Lafer - an der Fachakademie für Raum- und Objektdesign im Oberpfälzischen Cham dreht sich alles ums Holz. Als nur eine von zwei staatlichen "Holzuniversitäten" arbeitet die Eliteschule in der Oberpfalz mit ihren "Studenten" an ganz neuen und innovativen Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten des umweltfreundlichen Werkstoffs. Mitten im größten zusammenhängenden Waldgebiet Europas werden in Ostbayern die "Holzdesigner" von morgen ausgebildet.

Auch in Ostbayern haben die Schüler der Chamer Fachakademie schon viele Spuren hinterlassen. Bestes Beispiel: die "Oberpfälzer Pyramide". Das innovative Bauwerk aus Holz und Glas ist Wahrzeichen eines Kunstwanderwegs auf einem Höhenzug bei Eschlkam an der bayerisch-tschechischen Grenze und Ausstellungsort für Bilder von international renommierten Künstlern.

Attraktiv gestaltete Ruhezonen am längsten Premium-Fernwanderweg Deutschlands (Goldsteig), die in ihrer Holzbauweise perfekt zur Landschaft passen, gehen ebenfalls auf das Konto der Chamer "Holzuni". Aber auch Starkoch Johann Lafer hat schon auf die Innovationskraft der Oberpfälzer Holzprofis gesetzt und sich einen Prototyp eines hölzernen Präsentationsregals für seine Gourmetartikel anfertigen lassen.

"Die Kunst liegt heutzutage darin, Holz mit anderen Werkstoffen zu verbinden - Holz mit Kunststoff oder Holz mit Metall", erklärt Reinald Baier, der Leiter der Fachakademie für Raum- und Objektdesign. "Unsere Schüler versuchen Verbindungen herzustellen, die noch nicht da gewesen sind."

Dazu lernen sie die Verarbeitungsmöglichkeiten verschiedenster Holzarten mit modernsten Maschinen und das computergestützte Design von innovativen Holzobjekten. "Holz zur Gestaltung von Möbeln, Begegnungsstätten, Hotelzimmern, Häusern, Messeständen, Bankschaltern, Arztpraxen oder Gaststätten einzusetzen, ist das Thema der Ausbildung", sagt Reinald Baier. Besonders im Trend: regionale Hölzer wie Tanne, Lärche und Eiche. "Die meisten Verbraucher wollen keine Tropenhölzer", sagt Baier.

Wer die zweijährige Elite-Schulung zum staatlich geprüften Raum- und Objektdesigner in Cham antreten will, muss vorher bereits eine handwerkliche Ausbildung, einen Handwerksmeister oder ein Diplom in Holztechnik in der Tasche haben. In kleinen Gruppen werden die "Studenten" dann auf ihre spätere Karriere als Möbeldesigner, Raumgestalter oder Messebauer vorbereitet. Sorgen um die berufliche Zukunft muss sich nach dem Abschluss der "Holzuniversität" keiner der gefragten Absolventen machen, weiß Reinald Baier.
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