Mehr Gesundheit ist möglich!

Einen Schlüssel dafür haben Gesundheitsregionen. Jetzt will Politik sie stärken!

(lifePR) ( Berlin, )
Am 28. November lud das Netzwerk Deutscher Gesundheitsregionen (NDGR e.V.) zu seinem Parlamentarischen Abend 2019. Vier Abgeordnete aus dem Deutschen Bundestag – Maria Klein-Schmeink (Bündnis 90/Die Grünen), Martina Stamm-Fibich, (SPD), Dr. Roy Kühne (CDU) und Erwin Rüddel (CDU, Vorsitzender des Gesundheitsausschusses) – sowie rund 80 Expertinnen und Experten aus  Gesundheitsregionen und der Hauptstadt folgten der Einladung in das Kaiserin-Friedrich-Haus am Robert-Koch-Platz in Berlin.

Unter den Gästen war auch Dr. Michael Brinkmeier von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe e.V. In Ostwestfalen-Lippe führt diese Gütersloher Stiftung ein Projekt zur patientenorientierten Optimierung der Versorgung nach Schlaganfällen durch. Es wird vom Innovationsfonds gefördert; schon vor Ende des Projektes ist absehbar, dass signifikante Verbesserungen erzielt werden können. Unklar ist dennoch, wie eine nachhaltige Finanzierung der am Ende aller Voraussicht nach  evidenzbasiert erfolgreichen Kümmerer-Angebote aussehen wird.

Wichtigste Gesamterkenntnis des Abends: Gute Gesundheitsversorgung und nachhaltige Innovationen brauchen Verbesserungen beim patientenorientierten Zusammenwirken der Gesundheitsakteure vor Ort – und dies will organisiert und berechenbar finanziert werden. Alle drei am Abend vertretenen politischen Parteien sehen die Notwendigkeit, hierfür eine bessere rechtliche Grundlage zu schaffen. Bündnis 90/Die Grünen arbeiten bereits an einer parlamentarischen Initiative, wie Geld aus dem Gesundheitsfonds für Versorgungsnetze vor Ort bereitgestellt werden kann. Aber auch bei CDU und SPD wird in ähnliche Richtung gedacht. "Die Basis dafür, dass künftige Koalitionsverhandlungen den Punkt 'Stärkung von Gesundheitsregionen' aufgreifen und beschließen, ist jedenfalls vorhanden,“ so Prof. Dr. Josef Hilbert, der Vorsitzende des NDGR e.V. in seinem Resümee. Aber: „Gesundheitsregionen dürfen sich auf den Vorschusslorbeeren nicht ausruhen. Nur wenn es uns weiter gelingt, zu zeigen, dass Zusammenarbeit mehr Gesundheit möglich macht, wird Politik die nächsten Schritte für eine Stärkung der Akteure in den Regionen gehen!“ mahnte Dr. Petra Rambow-Bertram, die stellvertretende Vorsitzende des Netzwerks. ­­
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