Montag, 23. April 2018


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Wege in die Natur

Neuer Naturpfad im Elisabeth-Außengroden eröffnet

Wilhelmshaven, (lifePR) - Im Zuge der Deichverstärkung des Elisabethgrodendeiches wurde auch im Vorland im Nationalpark Klei gewonnen. Mit diesem bindigen Boden wird der Deich abgedeckt und profiliert und so vor Erosionen durch Wellenschlag bei Sturmfluten geschützt. Durch den Bodenabtrag entstanden Wasserflächen, die einer naturnahen Salzwiesenentwicklung überlassen wurden.

Die Bodengewinnung im Nationalpark war nur deshalb zulässig, weil damit eine Renaturierung einherging: Über Jahrzehnte war das Vorland aus dem Einfluss der Gezeiten herausgewachsen - nach dem Abtrag kann wieder natürliche Dynamik walten.

Durch die erforderlichen Bodenbewegungen wurde der bestehende Wanderweg überbaut, der insbesondere von der WAU (Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz, Jever e. V.) für Bildungsveranstaltungen und Exkursionen genutzt worden war. Bei den vorbereitenden Planungen für den Deichbau wurde, im Einvernehmen mit dem Landkreis Friesland, der WAU schon frühzeitig zugesichert, dass ein neuer Weg im Nahbereich auf anderer Trasse angelegt und zugelassen werden soll.

Im August 2016 war es soweit. Angelegt vom Nationalpark Ranger André Kramer, konnte der neue Weg von Vertretern der WAU, des Landkreises Friesland und der Nationalparkverwaltung im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung seiner Bestimmung übergeben werden. Mit kleinen Brücken versehen schlängelt sich der Naturpfad, etwa 500 Meter östlich von Harlesiel, vom Deich entlang eines Priels durch die Salzwiesen bis zur Hellerkante und bietet tolle Naturerlebnisse und Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung, ohne zu stören. Der Weg führt durch die Ruhezone des Nationalparks, die abseits dieses Weges nicht betreten werden darf. Hunde dürfen nur angeleint mitgeführt werden.

Der Weg steht allen Naturinteressierten offen und wird von der WAU für Führungen genutzt.

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