Freitag, 20. Oktober 2017


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Patiententag "Kopf-Hals-Tumoren" am 20. September 2017

Heidelberger Experten informieren in Vorträgen / Symptome oft nicht eindeutig / Bundesweite Aktionswoche

Heidelberg, (lifePR) - Am Mittwoch, den 20. September, laden die Hals-Nasen- und Ohrenklinik des Universitätsklinikums Heidelberg, die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, die Klinik für RadioOnkologie und Strahlentherapie und das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg Patienten, Angehörige und Interessierte zu einem Patiententag ein. Von 14:00 bis 17:00 Uhr informieren Ärzte und medizinisches Fachpersonal über Entstehung, Früherkennung und Behandlungsmöglichkeiten von Kopf-Hals-Tumoren. Daneben werden die Unterstützungsangebote der Ernährungsberatung und Strategien zur Bewältigung der Krankheit vorgestellt. Nach dem Vortragsprogramm haben die Teilnehmer Gelegenheit ihre Fragen an die Experten zu stellen. Für Getränke und Speisen in der Pause ist gesorgt. Die Veranstaltung findet im NCT, Konferenzraum 2/3 (Ebene 02), Im Neuenheimer Feld 460, in Heidelberg statt. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.

Krebserkrankungen von Mundhöhle, Rachen, Schlund und Kehlkopf lösen nicht immer eindeutige Symptome aus. Daher werden Kopf-Hals-Tumoren häufig erst spät und in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Um das Bewusstsein für diese Tumoren zu schärfen, hat die Europäische Kopf-Hals-Gesellschaft (EHNS) eine europaweite Kampagne ins Leben gerufen. Eine Aktionswoche soll dazu beitragen die Bevölkerung über Kopf-Hals-Tumoren aufzuklären und für die Erkrankung zu sensibilisieren.

„Zu unserem Patiententag im Rahmen der Aktionswoche laden wir alle herzlich ein, sich umfassend zu Risikofaktoren, Symptomen und Behandlungsmöglichkeiten von Kopf-Hals-Tumoren zu informieren“, sagt Philippe Federspil, Leiter der Sektion onkologische HNO-Chirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg.

Je früher Kopf-Hals-Tumoren erkannt und behandelt werden, desto besser sind die Heilungschancen. Deshalb ist es wichtig, die Warnsignale und Risikofaktoren der Erkrankung zu kennen: Wenn über einen Zeitraum von drei Wochen Symptome wie Heiserkeit, Halsschmerzen, schmerzhaftes Schlucken oder ein Fremdkörpergefühl im Rachen oder Hals bestehen, sollte man sich an einen Facharzt für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie überweisen lassen. Rauchen, Alkoholkonsum und eine Infektion mit dem Humanen Papilloma Virus (HPV) erhöhen das Risiko an Kopf-Hals-Tumoren zu erkranken.

Anmeldung

Interessenten können sich online www.nct-heidelberg.de/anmeldung, per Telefon 06221 56-6558, Telefax 06221 56-5094 oder E-Mail an hso@nct-heidelberg.de zur Veranstaltung anmelden. Der Eintritt ist frei.

Das Programm der Veranstaltung können Sie herunterladen unter:

https://www.nct-heidelberg.de/fileadmin/media/das_nct/veranstaltungen/2017/HNO_PT_2017/HNO_KrebsPatiententag_2017.pdf 

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 65.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg, der Medizinischen Fakultät Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist es, vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung möglichst schnell in die Klinik zu übertragen und damit den Patienten zugutekommen zu lassen. Dies gilt sowohl für die Diagnose als auch die Behandlung, in der Nachsorge oder der Prävention. Die Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fachübergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungsweisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit. In Dresden wird seit 2015 ein Partnerstandort des NCT Heidelberg aufgebaut.

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