Dienstag, 24. April 2018


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Das kleine Eisbärchen beißt schon zu

München, (lifePR) - Seit 50 Tagen kuschelt Eisbärin Giovanna nun schon mit ihrem Nachwuchs in der Hellabrunner Geburtshöhle. In dieser Zeit hat das Eisbären-Baby nicht nur an Größe und Gewicht zugelegt: Inzwischen macht es erste Gehversuche und neckt immer öfter die Mama.

Zwar will es noch nicht so ganz mit der Fortbewegung klappen, doch kann man immer öfter beobachten, wie sich das kleine Eisbären-Baby auf alle Viere stellt und versucht, zwischen Mamas großen Tatzen und ihren Zitzen hin und her zu krabbeln. Es wird wohl noch zwei bis drei Wochen dauern, bis das Kleine weniger wackelig und deutlich sicherer durch die Wurfhöhle krabbeln kann, doch Übung macht ja bekanntlich den Meister und so sind von Tag zu Tag mehr Kletter- und Turnversuche des Nachwuchses zu sehen.

„Wir beobachten mit Freude die täglichen Fortschritte. Bald beginnt für Giovanna das wahre Leben als Eisbären-Mama, dann muss sie das Kleine permanent im Auge behalten. Aber auch das wird sie meistern, schließlich konnte sie mit Nela und Nobby schon reichlich Erfahrung sammeln.“ erzählt die zuständige Kuratorin Beatrix Köhler.

Derzeit wiegt das Jungtier zwischen drei und vier Kilogramm. Unter dem weißen Fell wird nun die Haut, die bei der Geburt noch rosafarben war, immer dunkler. „Später wird auch die Zunge, wie bei einem erwachsenen Eisbären, schwarz werden“, erklärt Beatrix Köhler und weiter: „Außerdem entwickeln sich nun die Eckzähne. Auf einem Video kann man deutlich sehen, dass das Eisbärchen auch schon kräftig das Zubeißen übt.“

Die erste tierärztliche Untersuchung wird höchstwahrscheinlich Ende Januar stattfinden. Dann lässt sich auch das Geschlecht des Eisbären-Baby eindeutig feststellen. Danach werden Mutter und Kind noch einige Wochen geschützt und ohne Kontakt zur Außenwelt im Mutter-Kind-Haus der Polarwelt verbringen. Doch Zoo-Direktor Rasem Baban verrät: „Aller Voraussicht nach werden Giovanna und ihr Nachwuchs am Freitag, den 24. Februar zum ersten Mal die Mutter-Kind-Höhle verlassen und für die Besucher zu sehen sein.“

Bis dahin besteht weiterhin die Möglichkeit, das Geschehen in der Wurfhöhle über den Video-Livestream im Hellabrunner Artenschutzzentrum zu verfolgen.

Hinweis: Am 18. Januar ist das Artenschutzzentrum aufgrund einer Veranstaltung geschlossen.

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