Montag, 23. Oktober 2017


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Airbus A340 fliegt erstmals mit Getriebefan

MTU Aero Engines maßgeblich an Triebwerksentwicklung beteiligt

München, (lifePR) - Die MTU Aero Engines hat einen weiteren Meilenstein gefeiert: Gestern hob im französischen Toulouse erstmals ein Airbus A340 mit dem Getriebefan-Demonstrator PW1000G am Flügel ab. Den etwa zweistündigen Flug absolvierte der Demonstrator fehlerfrei. Zu dem neuen, innovativen Getriebefan-Konzept steuert Deutschlands führender Triebwerkshersteller neben dem Hochdruckverdichter auch die Schlüsselkomponente, die schnelllaufende Niederdruckturbine, bei. Realisiert wird der Antrieb von Pratt & Whitney und der MTU. Das neue Antriebskonzept verspricht drastische Verbesserungen bei Kraftstoffverbrauch, CO2-Ausstoß, Lärmentwicklung und Instandhaltungskosten.

Die ersten Bestellungen liegen bereits vor: Mitsubishi und Bombardier haben den Getriebefan exklusiv für ihre neuen Regionaljets geordert, die ab 2013 fliegen sollen. "Für uns bedeutet dies den Einstieg in einen attraktiven Zukunftsmarkt", erklärte MTU-Chef Egon Behle. Über die gesamte Programmlaufzeit rechnet die MTU für beide Regionaljet-Programme mit einem Umsatzpotenzial von rund elf Milliarden Euro. Behle weiter: "Der Getriebefan wäre auch ein idealer Antrieb für neue Kurz- und Mittelstrecken-Flugzeuge von Boeing und Airbus."

Dem Flug an einem A340 war im Sommer eine Flugerprobungsphase am Flügel einer Boeing 747 vorausgegangen. Während der 43 Flugstunden bestätigten sich die erhoffte Kraftstoffeinsparung und CO2-Reduzierung; beide Werte lagen im zweistelligen prozentualen Bereich. Pratt & Whitney und Airbus wollen die Ergebnisse jetzt untermauern. In dem auf 75 Flugstunden angesetzten Erprobungsprogramm geht es neben der Triebwerksleistung auch um das Thema Lärm; ferner erhofft man sich verlässliche Installations- und Einsatzdaten.

Die MTU Aero Engines ist mit 7.100 Mitarbeitern Deutschlands führender Triebwerkshersteller und einer der großen der Branche. Im vergangenen Geschäftsjahr 2007 wurde ein Umsatz in Höhe von knapp 2,6 Milliarden Euro erwirtschaftet. Bei der Instandhaltung ziviler Triebwerke ist sie der weltweit größte unabhängige Anbieter. Im militärischen Bereich ist das Unternehmen der Systempartner für fast alle Flugtriebwerke der Bundeswehr. Technologisch nimmt die MTU einen Spitzenplatz ein. Ihre Paradedisziplinen sind die Niederdruckturbinen- und Hochdruckverdichtertechnologie, Triebwerksregelungen sowie Herstell- und Reparaturverfahren.

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