Donnerstag, 23. November 2017


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Hans-Peter Küchenmeister ist neuer Vorsitzender der freien Berufe im Norden

Kiel, (lifePR) - Der Landesverband der Freien Berufe (LFB) hat einen neuen Vorsitzenden: Zahnarzt Hans-Peter Küchenmeister löste Dr. Eckhard Weisner ab, der nach acht Jahren an der Verbandsspitze nicht wieder kandidierte. Küchenmeister kündigte nach seiner Wahl an, die Interessen der vielen freiberuflichen Gruppen im Norden zu bündeln und gegenüber der Politik für einen stärkeren Bürokratieabbau einzutreten.

Der 64jährige Küchenmeister ist auch Präsident der Zahnärztekammer Schleswig-Holstein und in einer Gemeinschaftspraxis in Rickling (Kreis Segeberg) niedergelassen. Ihm stehen mit Inken Völpel-Krohn (AVDÜ SH Arbeitsgemeinschaft der vereidigten Dolmetscher und Übersetzer Schleswig-Holstein), Sigrid Vollers (Steuerberaterkammer Schleswig-Holstein) und Dr. Ralph Ennenbach (Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein) drei Stellvertreter aus unterschiedlichen Berufen zur Seite.

Küchenmeister zog ein äußerst positives Fazit über die Arbeit seines Vorgängers, des Allgemeinmediziners Dr. Eckhard Weisner. Besonders hob er Weisners Fähigkeit hervor, zwischen unterschiedlichen Gruppen für einen Ausgleich zu sorgen. Unter Weisner habe sich der Verband außerdem zu einem von der Politik akzeptierten Gesprächspartner entwickelt, dessen Anliegen auch umgesetzt werden. Der frühere Präsident der Ärztekammer und Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung wurde wegen seiner Verdienste um die freien Berufe zum Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes ernannt.

Künftig will Küchenmeister noch stärker auf gemeinsame Interessen der unterschiedlichen Berufe hinweisen und diese gegenüber Politik und Gesellschaft vertreten. Ein Problem, unter dem alle freien Berufe leiden, ist nach seinen Erfahrungen eine zunehmende Regelungsdichte, die aus Berlin und Brüssel vorgegeben wird. "Was dort als Deregulierung verkauft wird, sorgt bei uns für mehr Bürokratie. Das werden wir belegen und nicht nur in der Landespolitik, die oft ein offenes Ohr für unsere Probleme hat, vortragen", kündigte Küchenmeister an.

Auch auf die Rolle des Staates als Konkurrent zu vielen freien Berufen will Küchenmeister stärker hinweisen. So treten öffentlich subventionierte Stellen etwa als Konkurrenz zu freien Vermessern oder beratenden Wirtschaftsberufen auf - und behindern damit eine Weiterentwicklung des Marktes. "Privatisieren statt subventionieren" will Küchenmeister in diesem Zusammenhang einfordern.

In Schleswig-Holstein gibt es rund 17.000 Freiberufler. "Das zeigt, wie wichtig die Arbeit der freien Berufe für die Wirtschaftskraft und den Arbeitsmarkt unseres Landes ist. Freie Berufe haben damit eine größere Bedeutung als viele Einzelbranchen oder Großbetriebe", unterstreicht Küchenmeister. Zu den freien Berufe zählen Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Tierärzte, Krankengymnasten, Hebammen, Diplom-Psychologen, Mitglieder der Anwaltskammern, Patentanwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Beratende Volks- und Betriebswirte, vereidigte Buchprüfer, Steuerbevollmächtigte, Ingenieure, Architekten, Lotsen, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer sowie Wissenschaftler, Künstler und Schriftsteller.

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