Dienstag, 30. Mai 2017


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Minister Karl-Josef Laumann: "Komplexes Thema gut verständlich präsentiert"

Gesundheitsministerium stellt Landesgesundheitsbericht vor / Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit

(lifePR) (Düsseldorf, ) Zum ersten Mal ist das gesamte komplexe Thema Gesundheit für Nordrhein-Westfalen kompakt und übersichtlich im jetzt vorliegenden Landesgesundheitsbericht dargestellt worden. "Damit wollen wir einen möglichst großen Leserkreis ansprechen und die Gesundheit der Bevölkerung noch stärker ins Blickfeld rücken", erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann heute (6. April 2010) in Düsseldorf.

Auf 95 Seiten gibt der Bericht Auskunft über den Gesundheitszustand der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen, zeigt wichtige Aspekte des gesundheitlich relevanten Verhaltens und auch die Kosten für die bedeutendsten Erkrankungen auf. Mit wenigen Kernindikatoren wird ein kurzer, aber möglichst umfassender Überblick gegeben. Die aktuelle Situation im Land wird beschrieben, in ihrer zeitlichen Entwicklung dargestellt und - wo möglich - mit Deutschland und anderen Bundesländern verglichen. "Insgesamt zeichnet der Bericht ein positives Bild der Gesundheit im Land. Viele wichtige Faktoren wurden in den vergangenen Jahren verbessert", sagte Laumann.

Neben generellen Aussagen, etwa, dass die Zahl der gesunden Lebensjahre schneller wächst als die Lebenserwartung insgesamt finden sich im Bericht auch Angaben zu wichtigsten Entwicklungen. So steigt der Anteil der stark übergewichtigen Kinder im Einschulungsalter seit einigen Jahren nicht mehr.

Der Bericht zeigt aber auch weiteren Handlungsbedarf auf. So bleiben Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiterhin die häufigsten Gründe für Todesfälle und Krankenhauseinweisungen. "Wir haben die einschlägigsten Indikatoren mit unseren Gesundheitszielen verknüpft. So lassen sich die Ergebnisse schnell einordnen und bewerten", sagte Laumann.

Mit 3,8 Millionen Behandlungsfällen stehen "Rückenschmerzen" an erster Stelle der ärztlichen Diagnosen - jeder fünfte Mensch im Land war deswegen bereits in ärztlicher Behandlung. Psychische Erkrankungen machen über elf Prozent aller Krankheitskosten aus, Depressionen liegen bereits auf dem zweiten Platz der Volkskrankheiten. Im Jahr 2006 waren rund 1,5 Millionen Menschen wegen Depressionen in ärztlicher Behandlung - Frauen doppelt so häufig wie Männer. Über 10.000 Menschen sind in Nordrhein-Westfalen 2007 an Lungenkrebs verstorben. Damit ist Lungenkrebs die häufigste Krebstodesursache bei den Männern (etwa zweimal mehr als Frauen), bei den Frauen ist dies Brustkrebs mit 3.800 Todesfällen.

Nähere Informationen zum Landesgesundheitsbericht finden Sie unter www.mags.nrw.de

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