Zu den Plänen des Bundesrates für eine staatlich organisierte Benzinpreiskontrolle

(lifePR) ( Hamburg, )
"Das, was derzeit von der Politik diskutiert wird, ist eine Mogelpackung. Den Verbrauchern wird suggeriert, dass der deutsche Staat sich von der Entwicklung des Weltmarktpreises abkoppeln könne. Das funktioniert aber nicht. Erfahrungen aus Ländern wie Österreich und Australien zeigen, dass sich einzelne Länder eben nicht den Gesetzen des Weltmarktes für Rohöl entziehen können", erklärt Dr. Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes.

Zwar kann sich die Politik als Ersatz für niedrigere schwankende Benzinpreise für anhaltend hohe Preise entscheiden[1]. Wer jedoch den Eindruck erweckt, man könne durch staatliche Preiskontrollsysteme den grundsätzlichen Preistrend stoppen, sagt den Bürgern nicht die Wahrheit. Alle Experten sind sich einig, dass sowohl die Energiepreise insgesamt als auch der Weltmarktpreis für das begehrte Produkt Benzin weiter steigen werden. Insofern wird sich bei staatlichen Eingriffen der Unmut der Verbraucher über steigende Preise nicht allein gegen die Industrie, sondern dann sehr berechtigt immer stärker auch gegen die Politik richten. "Offen gesagt: Für die Industrie wäre diese Lastenteilung sicher hilfreich, ich wage es aber zu bezweifeln, dass die Politik für steigende Benzinpreise geradestehen möchte. Dann sollte sie auch keine falschen Erwartungen wecken und jetzt offen zugeben, dass wir es schlicht und einfach mit steigenden Weltmarktpreisen zu tun haben", so Dr. Klaus Picard, Hauptgeschäftsführer des Mineralölwirtschaftsverbandes.

[1] Maßnahmen zur Steigerung des Wettbewerbs auf den Kraftstoffmärkten in Deutschland, Düsseldorfer Institut für Wettbewerbsökonomie, 2012 (Autor u. a. Prof. Haucap, Vorsitzender der Monopolkommission)
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