Montag, 27. Februar 2017


  • Pressemitteilung BoxID 533784

"Seien Sie sich sicher, Sie haben uns an Ihrer Seite!"

Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Frau Katrin Göring-Eckardt trifft den Minderheitenrat in Berlin

(lifePR) (Berlin, ) Am Mittwoch, den 25. Februar 2015, fand in Berlin die erste Minderheitenratssitzung der vier autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen Deutschlands in diesem Jahr statt. Auf der Tagesordnung stand unter anderem ein Treffen mit der Vorsitzenden der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Frau Göring-Eckardt, MdB.

Im Gespräch zeigte sich Frau Göring-Eckardt interessiert und offen für die Belange der autochthonen Minderheiten in Deutschland. Im Mittelpunkt standen die Konferenz "Charta-Sprachen in Deutschland - Ein Thema für alle!" und das dort vom Minderheitenrat überreichte Grundsatzpapier "Charta-Sprachen in Deutschland - Gemeinsame Verantwortung". Der Minderheitenrat bat um Unterstützung des Papiers seitens der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Geplant ist es in der laufenden Legislaturperiode eine interfraktionelle Bundestagsdebatte zum Thema zu führen und zu einem Bundestagsbeschluss zu kommen. Die Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen versicherte im Gespräch, dass der Minderheitenrat die Fraktion bei dieser Zielsetzung auf seiner Seite hat.

Nicht nur die Herausforderungen der vier Minderheiten in Deutschland wurden erörtert, sondern auch die Minderheitenpolitik in Europa. Die Arbeit der Dachorganisation der FUEV - Föderalistische Union Europäischer Volksgruppen - und ihre Bedeutung für die Minderheiten in Deutschland und in ganz Europa wurden hervorgehoben. Das Haus der Minderheiten in Flensburg wurde vorgestellt und traf auf großes Interesse. "Ich werde mit Interesse verfolgen, wie sich dieses Kompetenzzentrum weiterentwickelt und wünsche den Minderheiten in ihren Regionen wie auch ihrer Arbeit in Berlin viel Erfolg", so Frau Göring-Eckardt, MdB.

Der Vorsitzende des Minderheitenrates, Karl-Peter Schramm, zeigte sich zufrieden nach dem Gespräch und beendete es mit einem Zitat von Goethe: "Es reicht nicht zu wissen, man muss es auch anwenden. Es reicht nicht zu wollen, man muss es auch tun. - In diesem Sinne hoffe ich, dass dieses Gespräch dem Wissensaustausch diente, welches in der Zukunft zum Wohle der Minderheiten angewandt wird und zum Handeln anregt."

In einem zweiten Gespräch traf sich der Minderheitenrat mit dem Bundesbeauftragten für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Herrn Hartmut Koschyk, MdB (CDU) zum Thema Haus der Minderheiten in Flensburg und deren Finanzierung. Auch dieses Gespräch bewies sich als äußerst fruchtbar. Die Unterstützung des Beauftragten seitens der Bundesregierung ist dem Minderheitenrat, insbesondere dem Träger des Hauses - der dänischen Minderheit mit dem Sydslesvigsk Forening (SSF) - wie auch der FUEV gewiss.

Im Laufe der weiteren Sitzung des Minderheitenrates wurde das Jahr 2014 ausgewertet und die Schwerpunkte für 2015 festgelegt. Im Vordergrund dabei steht die Umsetzung der Ergebnisse der oben genannten Sprachenkonferenz wie auch das Jubiläum 10 Jahre Minderheitenrat in Deutschland und das Minderheitensekretariat in Berlin.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Film "Hacksaw Ridge - Die Entscheidung" über Adventist Desmond Doss erhält 2 Oscars

, Medien & Kommunikation, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten in Deutschland / Süddeutscher Verband KdöR

APD Bei der 89. Oscar-Verleihung am 26. Februar im Dolby Theatre, Los Angeles, erhielt das Kriegsdrama „Hacksaw Ridge – Die Entscheidung" von...

hl-studios: Digitalisierung zum Anfassen

, Medien & Kommunikation, hl-studios GmbH - Agentur für Industriekommunikation

In digitale Welten eintauchen, mit HoloLens, Oled- und Touch-Displays spielen und von Experten erfahren, wie Realität virtuell wird: hl-studios,...

"Sieben Wochen ohne Sofort"

, Medien & Kommunikation, Diakonisches Werk der evangelischen Kirche in Württemberg e.V.

Das Diakonische Werk Württemberg ruft zum Innehalten und Nachdenken auf. In der Fastenzeit setzt die Diakonie sieben Wochen lang vom 1. März...

Disclaimer