Samstag, 23. Juni 2018


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Die Outdoor-Branche entdeckt vermehrt kleine Abenteurer

Friedrichshafen, (lifePR) - Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung. Dieses Motto beherzigen immer mehr Eltern und statten ihre Kinder inzwischen entsprechend gut aus. Mit der Folge, dass auch bei den Produzenten der Nachwuchs von Kopf bis Fuß verstärkt in den Fokus rückt, wie die Fachmesse OutDoor vom 15. bis 18. Juli 2010 (nur für den Fachhandel) in Friedrichshafen zeigt.

In Deutschland grassiert die Abenteuerlust - vor allem bei Eltern mit Kindern. Die Freizeit verbringen sie vermehrt beim Wandern, Bergsteigen oder in Kletterhallen, und den Kindergeburtstag feiern sie im Hochseilgarten oder am Lagerfeuer mit Übernachtung unter freiem Himmel. Doch mit diesen Aktivitäten wachsen auch die Ansprüche an die Ausstattung. Nicht nur die Großen, sondern auch die Kleinen haben längst die Vorteile von strapazierfähiger, wasserabweisender und zugleich modischer Outdoor-Bekleidung erkannt. Das heißt: Das Segment bei Kindern und Jugendlichen wächst, wie man auf der diesjährigen Leitmesse OutDoor beobachten kann.

Der Nachwuchs hat oft andere Anforderungen an Ausrüstung als Erwachsene. Die Kleidungsstücke müssen zwar ebenfalls atmungsaktiv sein, aber da Kinder nicht so stark schwitzen, ist eine extrem hohe Dampfdurchlässigkeit des Materials weniger wichtig. Stattdessen sollten die Textilien winddicht sein, denn die Kids frieren leichter. Dass die Ausrüstung darüber hinaus robust, variabel, schnell trocknend und einfach zu waschen sein sollte, versteht sich von selbst. Hinzu kommen Sicherheitsdetails wie nach innen gezogene Kordeln bei Hosen oder Reflektoren an Jacken und Rucksäcken.

Manche Hersteller wie etwa Finkid haben sich ganz auf Zwerge bis acht Jahre spezialisiert. Die neue farbenfrohe Kollektion der Marke mit der Zipfelmütze ist nach der Devise "Ich packe meinen Koffer" aufgebaut - sprich, große Vielseitigkeit auf kleinem Raum, sagt Juniordesignerin Anna Seidel. Dazu gehört zum Beispiel eine Zip-Hose, die man je nach Bedarf in vier verschiedene Längen ummodeln kann. Vaude wiederum hat zusätzlich sogar eine eigene Waldkindergarten-Kollektion namens "Sippie" im Programm, die "Wetterschutz und Robustheit mit Komfort und Sicherheit verbindet", betont Pressesprecherin Birgit Weber. Der Clou in der neuen Saison für die kleinen Entdecker ist ein extrem robustes Jacket mit in den Ärmel eingearbeiteter Lupentasche. Auch die neuen Pants haben es in sich: Die Knie sind mit abriebfestem Material verstärkt, hinzu kommt eine seitlich angebrachte Tasche, die sich durch Steine und Stöckchen nicht kleinkriegen lässt.

Andere große Outdoor-Hersteller wie Jack Wolfskin, Salewa oder Regatta setzen neben dem Standardsortiment für Kids, das inzwischen oft in Farbe und Schnitt an die Erwachsenenlinie adaptiert ist, auf eigene Kollektionen für modebewusste Girls. "Funktionalität steht zwar bei uns im Vordergrund, aber Mädels haben eben andere Vorstellungen als Jungs", meint Ingola Metz von Jack Wolfskin. Das heißt, die Marke mit der Tatze bietet für Mädchen ein Sortiment an, das farbenprächtiger, verspielter und figurbetonter ist. Dazu gehören dann auch knackig-kurze Röcke, Jacken, die bei Regen die Farbe wechseln, oder Sonnenhüte, Bergstiefel und Sandalen mit Blumenprints. Auch Regatta setzt auf unterschiedliche Linien für Boys und Girls. Dazu gehören T-Shirts und kuschelige Softshell-Modelle in frischen Farbkombinationen. Hitverdächtig bei Regatta sind auch die Softshell-Trekkingschuhe, die nicht nur atmungsaktiv und wasserdicht, sondern auch besonders leicht sind. Einmalig ist auch die Kids-Kletterlinie "La Mano" von Salewa mit lässigen Strech-Pants, Shirts und Sweat-Shirts mit Schlitz am Bauch für den Sicherungshaken. "Mit African Cotton und Bambusfasern sorgen wir dabei zugleich für Nachhaltigkeit", sagt Verkaufsleiter Markus Garhammer.

Nicht wegzudenken als praktische Begleiter fürs Abenteuer im Freien sind spezielle Ruck- und Schlafsäcke für Kids. "Filigrane Träger, bedienungsfreundliche Schnallen, kurze Rückenlänge, 3M-Reflektoren und innen ein Namensschild unterscheiden den Rucksack für den Nachwuchs von dem für Erwachsene", erklärt Bernd Kullmann, Geschäftsführer bei Deuter. Zwei Deuter-Rucksackmodelle wachsen am Rücken sogar mit. Ein Ansatz, der auch für die Schlafsäcke von Herstellern wie Deuter, Jack Wolfskin und Golde OutDoor gilt. Die mit Hohlfaser gefüllten Mumienschlafsäcke haben einen ausziehbaren Fußsack und lassen sich gut waschen, ohne an Wärmedämmung zu verlieren. Besser geht's nicht.

Weitere Informationen unter www.outdoor-show.com.

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