Dienstag, 17. Oktober 2017


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Power-to-Heat-Anlage der Mainova bewährt sich

Frankfurt am Main, (lifePR) - Heute ist in Frankfurt die EnEff 2016 gestartet, die 22. Internationale Fachmesse für Wärme, Kälte und Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Die Mainova AG ist Schirmherr des Branchen-Treffs. Norbert Breidenbach, Mitglied des Vorstands der Mainova AG, sprach in seiner Rede zur Eröffnung der Messe über den derzeit laufenden Ausbau des Fernwärmesystems in Frankfurt, für den das Unternehmen insgesamt mehr als 130 Millionen Euro investiert.  

Weiteres wichtiges Thema der Rede war die 1-Jahres-Bilanz der Power-to-Heat-(P2H-)Anlage des Unternehmens im Heizkraftwerk Niederrad. Sie wandelt erneuerbare Energie in Wärme um. Die Anlage ging im März 2015 ans Netz. Norbert Breidenbach: „Das erste Betriebsjahr hat ihre Wirtschaftlichkeit unter Beweis gestellt. Der acht Megawatt starke Durchlauferhitzer hat seit seinem Start rund drei Millionen Kilowattstunden Wärme produziert. Dies entspricht dem Jahresverbrauch von rund 150 Einfamilienhäusern. Der Wirkungsgrad beträgt rund 99 Prozent.“

Die 1,2 Millionen Euro teure Anlage läuft nicht im Dauerbetrieb. Sie kommt nur zum Einsatz, wenn ein Überangebot an Wind- und Sonnenenergie besteht. In diesem Fall springt die P2H-Anlage flexibel ein. Mittels 372 Heizstäben wird dann Wasser auf bis zu 130 Grad Celsius erwärmt. Dieses gelangt über Fernwärmeleitungen bis zum Frankfurter Flughafen.

„Für den wirtschaftlichen Einsatz der P2H-Technologie ist es entscheidend, dass Strom als preiswerter primärer Energieträger zur Verfügung steht. In diesem Fall nimmt die Anlage den Überschussstrom auf und wandelt diesen im Elektroheizkessel in Wärme um“, sagt Norbert Breidenbach.

Die P2H-Anlage ist darüber hinaus für den Regelleistungsmarkt angemeldet. Sie liefert im Rahmen dessen sogenannte negative Minutenreserve und Sekundärregelleistung. Das heißt, sie verbraucht Strom, wenn durch die Produktion von Wind- und Sonnenenergie ein Überschuss besteht. Diese Reserve ruft der Betreiber des Übertragungsnetzes auf, um das Stromnetz stabil zu halten. Dafür erhält Mainova Geld vom Übertragungsnetzbetreiber.

Über die EnEff 2016

Die Messe ist der wichtigste Branchentreff für Wärme, Kälte und KWK. Sie bietet seit nunmehr 40 Jahren eine Plattform mit den Themenschwerpunkten in Sachen Fern-/Nahwärme, -kälte und Kraft-Wärme-Kopplung.

Hersteller der gesamten Prozesskette, Planer, Dienstleister, Forschungseinrichtungen und Versorgungsunternehmen versammeln sich auf der Messe, um den intensiven Erfahrungsaustausch zu pflegen und Technologien, Anlagen und Dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Wärmeversorgung vorzustellen. Rund 160 Aussteller geben den Messebesuchern einen Überblick über das Leistungsspektrum im Bereich der Wärme, Kälte, Kraft-Wärme-Kopplung und dezentraler Energietechnik für industrielle und öffentliche Wärmeversorgung geben.

Über die P2H-Anlage der Mainova

Die P2H-Anlage im Heizkraftwerk Niederrad ist mit der Gasturbine und zusätzlichen Heizwasserkesseln gekoppelt. Sie produzieren mittels Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) hocheffizient Wärme und Strom. Den Strom erhält die P2H-Anlage aus dem Generator der Gasturbine. Die installierte elektrische Leistung von insgesamt 8 MW ist in 3 x 2 MW und 2 x 1 MW aufgeteilt, so dass man in Stufen von 1 MW-Schritten die Leistung steigern oder reduzieren kann.

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