Mittwoch, 22. Februar 2017


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Riccardo Chailly - Neuer Chefdirigent beim LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA

(lifePR) (Luzern, ) Das LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA begrüsst seinen neuen Chefdirigenten, den Italiener Riccardo Chailly. Ab 2016 wird er das Orchester in die Zukunft geleiten, und am Beginn steht Mahlers Sinfonie der Tausend.

Wie geht es weiter mit dem LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA? Wer wird die Nachfolge von Claudio Abbado antreten? Diese Fragen beschäftigten Musikfreunde in aller Welt nach dem Tod des italienischen Maestros im Januar 2014. Jetzt, unmittelbar vor Beginn des Sommer-Festivals 2015, ist die Entscheidung gefallen: Riccardo Chailly hat einen Fünf-Jahres-Vertrag als Chefdirigent des Orchesters unterzeichnet. Er tritt sein Amt im kommenden Jahr an und wird 2016 bereits die Festspieleröffnung mit Gustav Mahlers Achter Sinfonie, der sogenannten Sinfonie der Tausend, gestalten. Künftig wird Riccardo Chailly, der seit 2005 an der Spitze des Leipziger Gewandhausorchesters steht und seit Januar 2015 überdies die musikalische Verantwortung an der Mailänder Scala trägt, während der Festspielsommer jeweils vier bis fünf Konzerte leiten. Seine Laufbahn begann der gebürtige Mailänder übrigens im Alter von 18 Jahren an der Scala als Assistent von Claudio Abbado, dem er zeitlebens eng verbunden war.

Mit der Entscheidung für den 62-jährigen Riccardo Chailly, so betont Festspiel-Intendant Michael Haefliger, setzt sich die grosse Tradition italienischer Dirigenten bei LUCERNE FESTIVAL fort. 1938 stellte Arturo Toscanini zur Geburtsstunde der Internationalen Musikfestwochen Luzern sein «Elite-Orchester» aus Solisten und Kammermusikern vor, das Claudio Abbado 2003 bei der Gründung des LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA zum Vorbild diente. «Für dieses herausragende künstlerische Projekt verantwortlich zu sein, das Claudio Abbado initiiert hat, ist nicht nur ein Privileg - es berührt mich auch zutiefst», erklärt Chailly. Bei LUCERNE FESTIVAL ist er seit 1988 Stammgast und trat hier seither mit dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam und dem Leipziger Gewandhausorchester bei insgesamt 36 Konzerten auf.

Riccardo Chailly verfügt über ein ausgesprochen breites Repertoire: Er ist bei Johann Sebastian Bach ebenso zuhause wie bei den Wiener Klassikern, der Romantik und der Moderne bis hin zu zeitgenössischen Werken. Für seine Einspielung der Beethoven-Sinfonien wurde er 2012 als «Dirigent des Jahres» mit dem «ECHO Klassik» geehrt, seine Deutung der Brahms-Sinfonien wurde 2013 als «Einspielung des Jahres» mit dem «Gramophone Award» ausgezeichnet. Wo immer Chailly bisher wirkte - ob beim Radio-Symphonie-Orchester Berlin (1980-88), beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam (1988-2004) oder beim Leipziger Gewandhausorchester -, erwies er sich als Inspirator und Perfektionist mit hoher Präsenz und Prägekraft.

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