Donnerstag, 25. Mai 2017


  • Pressemitteilung BoxID 68497

Kunst- und Kulturstandort von internationalem Rang

Vermarktungsstart für Nordflächen des Humboldthafens

(lifePR) (Berlin, ) 12.000 m² Grundstücksfläche in bester innerstädtischer Wasserlage werden ab dem 6. Oktober 2008 anlässlich der Expo Real durch den Liegenschaftsfonds am Markt platziert. Berlin plant einen städtebaulich einmaligen Kunststandort für zeitgenössische Kunst.

Die Veräußerung des Areals mit ca. 48.000 m² Bruttogeschossfläche (BGF) erfolgt im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb. Ziel ist die Umsetzung des Gesamtkonzeptes, das die Ansiedlung einer städtischen Mischnutzung - mit Büroräumen, Gastronomie, Hotel, Handel und Wohnen - rund um das historische Hafenbecken vorsieht.

"Der Humboldthafen ist einer der begehrtesten, noch zu entwickelnden Standorte Berlins, in unmittelbarer Nähe des beeindruckenden Hauptbahnhofs und des Regierungsviertels. Unser stadtplanerisches Ziel ist es, auf den jetzt zum Verkauf stehenden Bauflächen rund um die kulturelle Nutzung eine städtische Mischnutzung mit einem 30-prozentigen Wohnanteil zu verwirklichen. Bei der derzeit laufenden Erstellung des Bebauungsplans achten wir darauf, dass für jedermann zugängliche Promenaden und öffentliche Aufenthaltsräume geschaffen werden, die es den Berlinerinnen und Berlinern ermöglichen werden, diese neue Wasserlage im Herzen der Stadt erstmals tatsächlich zu erleben. Um dieses zentrale Quartier auf jedem Wege optimal zu erreichen, wird sich in Zukunft an der westlichen Hafenseite ein neuer Schiffsanleger befinden", so Ingeborg Junge-Reyer, Senatorin für Stadtentwicklung.

Zentraler Bestandteil des Verfahrens ist die Veräußerung der Grundstücksareale an einen Investor, der privatfinanziert einen Standort für moderne zeitgenössische Kunst des 21. Jahrhunderts mit einer Ausstellungsfläche von mindestens 2.000 m² errichtet und das Museum leihweise mit einer bedeutenden Sammlung ausstattet. Ebenso ist die Errichtung einer Kunsthalle mit einer Ausstellungsfläche von 2.000 m² vorgesehen. Die Kunsthalle wird Heimstadt avantgardistischer temporärer Präsentationen.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit beschreibt die Bedeutung und Notwendigkeit des Projektes so: "Berlin hat sich in den letzten Jahren als internationaler Dreh- und Angelpunkt für die zeitgenössische Kunst entwickelt. Kunst und Kreativität sind wichtige Triebkräfte für die Stadt. Die weltweite Ausstrahlungskraft Berlins basiert zunehmend auf seinem Image als "Mekka" für zeitgenössische Künstler und zeitgenössische Kunst. Gleichzeitig wird ein geeigneter Ort vermisst, der die jüngsten Positionen zeitgenössischer bildender Kunst angemessen präsentiert."

Vor diesem Hintergrund ist ein erklärtes kulturpolitisches Kernziel in der laufenden Legislaturperiode, in Berlin wieder eine dauerhafte Kunsthalle zu installieren. Sie soll den Zwischenraum zwischen der gesicherte und etablierte Werte sammelnden Museumswelt und dem Experimentallabor der jungen Szene ausfüllen. Hier am Humboldthafen soll ein zentraler, hochfrequentierter und attraktiver Ausstellungsort entstehen, der neue Ansätze sowie Formate in der internationalen Bildenden Kunst abbildet und reflektiert. Berlin nutzt am Humboldthafen seine einzigartige Chance, nach innen zu wachsen und seiner Mitte an dieser Stelle mit der Kunsthalle ein neues Gesicht zu geben.

Mit der Vergabe der Grundstücke und der Umsetzung der architektonisch bedeutsamen Bauten für die Ansiedlung und Ausstellung renommierter und avantgardistischer Kunst, erfährt das Stadtquartier eine städtebauliche Aufwertung und Erhöhung der Grundstückspotentiale für die umliegenden Flächen.

Detaillierte Informationen über die Vergabe werden im Supplement des EU-Amtsblattes veröffentlicht und können in den nächsten Tagen unter der Internetadresse www.simap.eu abgerufen werden.

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