Bundesumweltministerin Barbara Hendricks besucht LichtBlick SchwarmHaus®

(lifePR) ( Hamburg, )
Während ihrer Sommertour hat Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks das LichtBlick Forschungsprojekt SchwarmHaus® besucht. Das Energie- und IT-Unternehmen untersucht in zwei Projekten in Hamburg, wie in Mehrfamilienhäusern durch das Zusammenspiel von eigener, grüner Energieerzeugung und optimiertem Laden, Elektromobilität für die Bewohner so preiswert und attraktiv wie möglich gemacht werden kann.

„Wir zeigen mit dem Projekt, wie nachhaltige Energieversorgung und Mobilität in einem Mehrfamilienhaus schon heute aussehen könnte: mit PV-Anlagen auf dem Dach, Batterien im Haus, einem Blockheizkraftwerk im Keller und Elektroautos zur gemeinschaftlichen Nutzung,“ so Gero Lücking, Geschäftsführung Energiewirtschaft bei LichtBlick. „Die Eigenerzeugung sichert die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile der Elektromobilität. Und die hohe Akzeptanz und Zufriedenheit der Bewohner macht diese Modelle so überzeugend und richtungsweisend.“ Durch das von LichtBlick optimierte Haus konnten die Bewohner im Sommer rund zwei Drittel des für die Elektroautos benötigten Stroms selbst erzeugen. Im Winter wurde der Fahrstrom sogar zu hundert Prozent im Haus selbst produziert.

Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks machte sich in einem der zwei SchwarmHäuser® in Hamburg Wilhelmsburg einen eigenen Eindruck vom Mehrfamilienhaus der Zukunft. Sie sprach mit Bewohnern und nahm auch die politischen Empfehlungen für die Umsetzung solcher Projekte mit nach Berlin.

Denn mit dem Mieterstromgesetz hat die Regierung einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur dezentralen Energiewende gemacht. „Doch bis Projekte wie das SchwarmHaus® sich im Markt etablieren können, muss noch einiges passieren,“ so Gero Lücking. „Dazu gehört unter anderem ein verbessertes Zusammenspiel der Erneuerbaren in allen Bereichen – also bei Strom, im Verkehr und bei der Wärme, wie bei unserem Projekt,“ so Gero Lücking. „Zudem müssen Speicher, ob stationär im Keller oder mobil im E-Auto, wie andere systemdienliche Speicher behandelt werden. Das heißt, dass sie von Umlagen und Netzentgelten befreit werden müssen.“

Das Forschungsprojekt 3E-Mehrfamilienhaus, so die offizielle Bezeichnung des SchwarmHaus®, wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert und 2015 von der Bundesregierung zum „Leuchtturmprojekt der Elektromobilität“ ernannt. Die drei E im Projektnamen stehen für Eigenerzeugung, Eigenverbrauch und Elektromobilität.
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