Vorrangprüfung aussetzen

Thomas L. Kemmerich: Zugang zum Arbeitsmarkt für Asylbewerber erleichtern

(lifePR) ( Erfurt, )
„Die Bundesregierung muss endlich ihre Blockadehaltung aufgeben und die Vorrangprüfung für Asylbewerber aussetzen, so wie es von Experten, Verbänden, der Arbeitsministerin und jetzt auch den Integrationsministern gefordert wird“, verlangt Thomas L. Kemmerich, Bundesvorsitzender des Liberalen Mittelstands. Die Integrationsministerkonferenz hat sich Mitte März in Erfurt dafür ausgesprochen, dass die Regelung, dass bei einer offenen Stelle zunächst geprüft werden muss, ob sie nicht an einen Deutschen oder einen EU-Bürger vergeben werden kann, für einen befristeten Zeitraum ausgesetzt wird. „Die Vorrangprüfung ist eine der größten Hürden für Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt und in Zeiten vieler offener Stellen ein unnötiger bürokratischer Aufwand, der Integration nur verzögert und den wir uns sparen können“, so der Wirtschaftsexperte Kemmerich.

Der beste Weg für nach Deutschland geflohene Menschen, um sich gesellschaftlich zu integrieren, ist die Teilnahme am Erwerbsleben und die Möglichkeit, selbst zu ihrem Lebensunterhalt beizutragen. „Das ist schlicht eine Frage der Menschenwürde. Letztendlich profitieren davon aber nicht nur die Flüchtlinge, sondern auch die Wirtschaft insgesamt und die Sozialsysteme werden entlastet.“ Der mittelständische Unternehmer Kemmerich verweist darauf, dass dies allerdings für engagierte Unternehmen enorme Anstrengungen bedeutet, bei denen sie unterstützt werden müssen: „Deshalb müssen die Verfahren zur Erteilung von Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigungen entbürokratisiert, vereinfacht und verkürzt werden. Wir fordern außerdem eine schnellere Kompetenzfeststellung, unbürokratischere Anerkennung von Abschlüssen und die Möglichkeit für Nachqualifikationen mit verkürzten Ausbildungszeiten sowie einen gesicherten Aufenthalts- und Arbeitsstatus für Flüchtlinge, die in deutschen Betrieben einen Ausbildungsplatz gefunden haben, während der gesamten Ausbildungszeit und für zwei Jahre während der anschließenden Beschäftigung“, so Kemmerich abschließend.
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