Kreis - Jugendamt erhielt in 2011 genau 4417 Elterngeldanträge - Väter halten sich zurück

Jahresrückblick zum Thema Elterngeld und Ausbau der U 3 Betreuung

(lifePR) ( Steinfurt, )
Optimale Startvoraussetzungen für Kinder - dafür setzt sich das Jugendamt im Kreis Steinfurt mit aller Kraft ein. Es ist zuständig für 20 Kommunen im Kreis ohne eigenes Jugendamt. Emsdetten, Rheine, Greven und Ibbenbüren sind diesbezüglich selbständig.

Tilman Fuchs ist der Leiter des Kreis - Jugendamtes. Ihm liegen gute Startbedingungen der Jüngsten besonders am Herzen. Seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich auf vielen Ebenen für das Wohl der Kinder, Jugendlichen und Familien ein. Los geht dies bei der Geburt eines Kindes mit dem Elterngeld, das bekanntlich maximal 14 Monate gezahlt wird. In 2011 erreichten 4.417 Anträge die Elterngeldstelle beim Jugendamt. Insgesamt erhielten 4257 Personen Elterngeld. Darunter waren auch 886 Väter, die allerdings ganz überwiegend (702) die Mindestzeit von zwei Monaten in Anspruch nahmen. Damit lag die Väterquote bei knapp 21 Prozent - geringer als im Bundesvergleich, wo sie etwa 24 Prozent beträgt.

Für diese Mütter und Väter veranlasste das Jugendamt Zahlungen in Höhe von insgesamt etwa 24 Millionen Euro, das sind im Durchschnitt 470 Euro pro Kopf und Monat.

Der Ausbau der Tagesbetreuung von Kindern, insbesondere für die unter dreijährigen (U 3), ist ein erklärtes Ziel des Jugendamtes im Kreis Steinfurt.

Viel hat sich hier getan im vergangenen Jahr. Konkret konnte die Zahl der U 3 Plätze um zehn Prozent auf 1042 gesteigert werden. Insgesamt werden zur Zeit 8062 Kinder in den Kindertageseinrichtungen des Kreisjugendamtes Steinfurt betreut. Neben den Kitas bieten Tagespflegepersonen weitere 390 U 3 - Betreuungsplätze an, so dass insgesamt 1.432 Kindern unter drei Jahren betreut werden. Dies entspricht einer Versorgungsquote von 23,2 Prozent.

Um dies zu schaffen, waren erhebliche Investitionen erforderlich. Der Bund und das Land beteiligten sich mit 5,4 Millionen Euro in 2011, insgesamt seit 2009 mit 11,8 Millionen Euro. Weitere Finanzmittel stellen die Träger (zum Beispiel die katholische Kirche, Diakonie, DRK etc.) und die Kommunen zur Verfügung.

Das Geld fließt schwerpunktmäßig in Um- und Neubaumaßnahmen, um kleinkindgerechte Räume zu schaffen. Auch die Tagespflegestellen haben Geld für eine geeignete Ausstattung erhalten: Seit 2009 insgesamt 123.500 Euro.

Für Amtsleiter Tilman Fuchs und sein Team geht die Arbeit in 2012 mit Hochdruck weiter. Hier steht nicht nur der weitere U 3 Ausbau auf dem Programm. Auch die fortlaufende Unterstützung von Familien, der Schutz gefährdeter Kinder, viele Angebote für Jugendliche oder die Vermittlung von Pflegestellung und Adoptionen sind Dauerthemen im Jugendamt.
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