Montag, 25. September 2017


Falsches Verhalten an Bushaltestellen

KS: Klare Vorschriften auch für Autofahrer im Gegenverkehr

München, (lifePR) - Traurig, aber wahr: Ein Großteil der Autofahrer weiß nicht, wie man sich richtig verhält, wenn ein Linienbus an eine Haltestelle fährt. Einige überholen ungeniert, andere bleiben hinter dem Bus stehen und behindern den Verkehr. Und Fahrer, die in der Gegenrichtung unterwegs sind, kümmern sich meist gar nicht um den Omnibus. Dabei ist das Prinzip ganz einfach, wie ein Sprecher des Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) erläutert: "Wenn sich ein Linien- oder Schulbus mit eingeschalteter Warnblinkanlage der Haltestelle nähert, darf man ihn nicht überholen. Erst wenn er hält, ist es erlaubt, im Schritttempo und in sicherem Abstand vorbeifahren. Das gilt auch für den Gegenverkehr auf derselben Fahrbahn."

Obwohl der Gesetzgeber das Verhalten an Bushaltestellen schon vor Jahren verbindlich geregelt hat, ist die Unsicherheit im Haltestellenbereich bei den Verkehrsteilnehmern ge­blie­ben. Um Ein- und Aussteigende nicht zu ge­fährden, schreibt Pa­ragraph 20 der Straßenver­kehrsordnung (StVO) mäßiges Tempo beim Vorbei­fahren an Bussen an Haltestellen vor. Wichtig ist, dass diese Vorschrift ebenso für den Gegenverkehr gilt. Fahrgäste, be­sonders Kinder, könnten auch noch von der gegenüberliegenden Seite den Bus erreichen wollen. Bei Schulbussen gilt besondere Vorsicht. Wenn Kin­der einen Bus noch er­reichen wollen, achten sie oft nicht auf den Verkehr und überqueren spontan die Straße.

KRAFTFAHRER-SCHUTZ e.V.

Der Kraftfahrer-Schutz e.V. (KS) ist mit 450.000 Mitgliedern einer der vier großen Automobilclubs in Deutschland. Mit seinen Töchtern Auxilia Rechtsschutz-Versicherungs-AG und KS Versicherungs-AG bietet er eine umfassende Palette an Club- und Versicherungsleistungen, von der Wildschadenbeihilfe über den KS-Notfall-Service bis hin zu preiswerten Rechtsschutz- und Schutzbriefversicherungen, die aufgrund von Leistung und Preis viele Rankings in den letzten Jahren gewonnen haben. In der Münchner Zentrale und in acht Bezirksdirektionen sind rund 170 Mitarbeiter beschäftigt. Der Jahresumsatz der KS-Gruppe liegt bei circa 100 Millionen Euro. Der Vertrieb erfolgt über 10.000 unabhängige Makler und Mehrfachagenten.



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