Donnerstag, 16. August 2018


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e-mobiles Carsharing mit der DB und Sonne tanken mit Audi

Neue innovative Projekte in der Modellkommune Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen, (lifePR) - Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil präsentiert am 12. Juli in Garmisch-Partenkirchen weitere Vorhaben, um die elektromobile Alltagstauglichkeit in der Modellkommune e-GAP zu fördern: Im Projekt "e-GAP intermodal" wird erstmals in Bayern ein Bahnhofsumfeld speziell mit Ladepunkten und e-Flinkstern ausgestattet. Elektromobilität und e-mobiles Carsharing werden dadurch direkt erlebbar. Künftig kann mit wenigen Klicks das e-Flinkster-Paket der Deutschen Bahn gebucht werden, um nachhaltig vom heimischen Bahnhof aus mit der Kombination Bahn und e-Fahrzeug ins Alpenvorland zu gelangen. Die AUDI AG startet parallel das Forschungsvorhaben "sun2car@GAP". Dabei speisen Photovoltaikanlagen ausgewählter Versuchsteilnehmer sogenannte intelligente Wallboxen, über die die e-Audis rasch aufgeladen werden. Ein weiteres Projekt der Gemeindewerke und des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO befasst sich mit der Forschung und dem Ausbau einer intelligenten Ladeinfrastruktur.

Ein Jahr nach dem Startschuss werden die Forschungsprojekte in der Modellkommune Elektromobilität Garmisch-Partenkirchen ausgeweitet. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil überreicht die Förderbescheide der Landesregierung, um mit innovativen Technologien und Dienstleistungen ein ganzheitliches Mobilitätskonzept voranzutreiben. Die Marktgemeinde wird damit noch mehr zum Zentrum für ein alltagstaugliches E-Mobilitätsmodell, das auf Grundlage der jetzt genehmigten Projekte entwickelt werden soll.

Mit Sonnenkraft durchs Alpenvorland

Beim Konzept "sun2car@GAP" arbeitet Audi direkt mit Bürgern in Garmisch-Partenkirchen zusammen, die bereits Photovoltaikanlagen installiert haben. Durch die Nutzung der von Audi bereitgestellten A1 e-tron - hierbei handelt es sich um Elektrofahrzeuge mit Range Extender - können Elektromobilisten ihren selbst erzeugten Solarstrom auf die Straße bringen. Somit sind sie lokal emissionsfrei unterwegs. Bei diesem Projekt soll vor allem die ökologische und ökonomische Effizienz untersucht werden.

Elektromobiles Kombiticket mit e-Flinkster

Ohne Motorlärm und ohne Abgase bis ins Hotel oder in die Berge - dies ist ein neues Angebot der Deutschen Bahn, welches im Rahmen der Modellkommune Garmisch-Partenkirchen erprobt werden soll. Der Reisende kann direkt am Bahnhof in das vorgebuchte und bereitstehende E-Auto steigen. Die ökonomischen und ökologischen Vorteile sind dabei nicht nur für Reisende, sondern auch für Gewerbetreibende in und um Garmisch-Partenkirchen interessant. Gleiches gilt für Pendler und andere Bürger, die mit diesem Konzept die Chance haben, neue Formen der Mobilität zu testen und frühzeitig mithelfen können, diese zu optimieren.

Nachhaltige und alltagstaugliche Mobilität in der Modellkommune e-GAP

Gerade Ökosysteme wie der Alpenraum brauchen für die Zukunft besonders umweltfreundliche Verkehrskonzepte, die ökologische Ansprüche erfüllen und den Menschen gleichzeitig Mobilität gewähren. Bereits 2010 hatte das bayerische Kabinett eine Fünf-Punkte-Strategie beschlossen und Garmisch-Partenkirchen als eine von drei Modellkommunen für Elektromobilität ausgewählt. Lage und Struktur der Marktgemeinde bieten gute Voraussetzungen, um innovative Mobilitätsansätze in Verbindung mit dem Einsatz regenerativer Energien im ländlichen Raum zu erforschen. Das zentrale Ziel des Forschungsprojektes "Modellkommune Elektromobilität" ist ein ganzheitliches Mobilitätskonzept, mit dem geprüft werden soll, ob die innovativen Technologien auch tatsächlich im Alltag eingesetzt werden können. Besucher und Bürger der Marktgemeinde werden so als Sprachrohr für die Funktionalität dieser neuen Ansätze ein wichtiger Einflussfaktor für die Gestaltung der Mobilität der Zukunft. Elektromobilität wird damit in Garmisch-Partenkirchen Einstiegs- und Erlebnisfeld, wie sich Nutzer der Mobilität der Zukunft annähern.

Elektromobile Effizienz

Das für die Koordination des Projekts verantwortliche Kompetenzzentrum Elektromobilität ist beim Kompetenzzentrum Sport, Gesundheit und Technologie in Garmisch-Partenkirchen angegliedert, das von Dr. Christoph Ebert geleitet wird. Zu den Aufgaben gehören die Betreuung und Koordination der einzelnen Forschungsfelder. Zudem erarbeiten die Verbundpartner, wie die Ergebnisse nachhaltig und bürgernah umgesetzt werden können. Ziel ist, dass Garmisch-Partenkirchen zeigt, wie in naher Zukunft eine effiziente Infrastruktur und ein attraktives Angebot zur Elektromobilität aussehen kann.

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